Miley Cyrus - Ärger wegen Schaumstoffhand

Erfinder befürchtet Imageverlust des Spielzeugs

Es war das Skandal-Thema der Woche: Miley Cyrus und ihr obszöner Auftritt bei den VMAs am vergangenen Sonntag, 25. August. Nachdem sich die Reaktion der Zuschauer bis jetzt auf Spott und Hohn begrenzte, ist nun einer mächtig sauer über ihre aufreizende Performance der 20-Jährigen.

Grund ist nicht etwa der Auftritt an sich, sondern ein bestimmtes Accessoire, mit dem sich Miley auf der Bühne vergnügte. Gemeint ist die Foam-Hand, mit der sich die Sängerin unter anderem im Schritt berührte oder sie lasziv an Kollege Robin Thicke, 40, rieb - der Erfinder des Spielzeugs ist gar nicht begeistert. 

Steve Chmelar entwickelte die Hand in den 70er Jahren, um Highschool-Basketball-Mannschaften anzufeuern. Nun sieht er das Image der übergroßen Hand beschädigt. Gegenüber der "New York Post" erklärt er: 

"Ich würde sagen, das repräsentiert definitiv nicht die ursprüngliche Intention, ein Team zu unterstützen. Sie hat ein ehrenvolles Symbol verwendet, das bei Sportveranstaltungen und überall auf der Welt gesehen wird, und es degradiert."

Na, ob diese Befürchtung nicht ein wenig übertrieben ist? Immerhin gibt es das Fan-Spielzeug schon seit fast 40 Jahren. Das sieht dann auch Chmelar ein: "Zum Glück gibt es die Foam-Hand schon lange genug, dass er diesen Zwischenfall überleben wird. Für Miley Cyrus hoffen wir mal, dass sie nach diesem Event auch überleben wird."