Chris Brown vor Gericht

Erste Anhörung

Es ist endlich soweit: Christ Brown musste sich wegen seiner brutalen Prügel-Attacke auf seine Freundin Rihanna vor Gericht verantworten. Doch der Sänger wollte lieber keine Aussage zur Tat machen.

Die Anhörung von Brown dauerte keine fünf Minuten, danach wurde die Verhandlung auf einen anderen Tag verschoben. Ein kleiner Erfolg für den Sänger, dessen Anwalt Mark Geragos unbedingt mehr Zeit verlangte. Nun muss sich der 19-Jährige erst am 06. April offiziell zur Tat äußern. Der Aufschub heißt aber nicht, dass die Klage wegen gefährlicher Körperverletzung und krimineller Drohungen keine Chance mehr habe. Die Staatsanwaltschaft Los Angeles ist weiterhin sehr interessiert daran, den Fall schnellstmöglich aufzuklären. Sollte Brown mit der Höchststrafe verurteilt werden, drohen ihm vier Jahre und acht Monate Gefängnis. Sollten allerdings seine Anwälte einen Deal aushandeln können, könnte er auch mit einer Bewährungsstrafe davonkommen.

Chris Brown war vor Gericht in einem grauen Anzug mit Krawatte erschienen. Richterin Kristi Lousteau warnte den Musiker, niemanden zu "verärgern, zu verfolgen, zu belästigen, zu bedrohen oder Gewalt anzuwenden". Rihanna selbst war nicht anwesend, ließ aber durch ihren Anwalt ausrichten, dass sie keine Kontaktsperre gegen Brown beantragen würde. Angeblich hat sich das Paar trotz häuslicher Gewalt wieder versöhnt. "Sie sind wieder zusammen. Sie mögen sich immer noch... Chris denkt darüber nach, was alles schief gelaufen ist. Aber er freut sich auch, mit der Frau zusammen zu sein, die er liebt", sagte ein Bekannter der beiden dem "People"-Magazin.