'Ärzte ohne Grenzen' lehnen Peer Steinbrücks Spende ab

Der Politker gewann bei Stefan Raabs Polit-Show 'Absolute Mehrheit'

Ganz schön hart: Nachdem SDP-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, 66, bei Stefan Raabs, 46, Polit-Talkshow "Absolute Mehrheit" am Montag, 1.9., eine Siegerprämie von satten 300.000 Euro einheimste und diese dann auch noch an "Ärzte ohne Grenzen" spenden wollte, lehnten diese das einfach ab. 

In der Sendung stand er als großer Sieger da. Die Zuschauer fanden gut, was Steinbrück zu sagen hatte. Ihm ist es wichtig, syrische Flüchtlinge zu unterstützen. Doch der Politiker hat seine Rechnung ohne die Organisation gemacht.

"Ärzte ohne Grenzen" will und kann die Spende nicht annehmen, da zu den Prinzipien einer Hilfsorganisation gehört, politisch unabhängig zu bleiben. Dementsprechend können sie auch kein Geld von Politikern annehmen, erst recht nicht, wenn diese für das Kanzleramt kandidieren. 

Die SPD und Steinbrück können diesen Einwand jedoch nachvollziehen. Das Geld wollen sie weiterhin nach Syrien schicken.