Rihanna: Zurück in die Hölle

Sie ist wieder mit Chris Brown zusammen

Unfassbar: Die Sängerin Rihanna gibt ihrem Freund Chris Brown eine zweite Chance. Nun werden auch ihre Beweggründe offensichtlich...

Was geht in dieser Frau nur vor? Das fragt sich die ganze Welt, wenn man hört, dass Sängerin Rihanna zu ihrem Schlägerfreund Chris Brown, 19, zurückgekehrt sein soll – und angeblich bereits im Versöhnungsurlaub mit ihm war. „Sie liebt ihn immer noch“, erzählt eine gute Freundin der Sängerin. „Aber sie weiß, dass die Öffentlichkeit das nie gutheißen würde.“ Deshalb soll sich das Paar heimlich in Miami getroffen haben – in der Villa des gemeinsamen Freundes P. Diddy, 39.

Diplom-Psychologe Michael Thiel prophezeite schon nach dem Vorfall Anfang Februar: „Frauen neigen in solchen Situationen oft dazu, das Gewaltverhalten zu entschuldigen. Gedanken wie ‚Ich habe ihn provoziert‘ treiben sie dann zurück in die Arme ihres Peinigers.“

Warum lässt Rihanna das zu? Die 21-Jäh­rige hatte eine schwere Kindheit. Ihr Vater, Ronald Fenty, 55, war drogensüchtig und stürzte die Familie nicht nur finanziell ins Unglück. Mit verzweifelten Männern, die ihre Lebensumstän­de für ihre Taten verantwortlich machen, ist die Sängerin also groß geworden. Darüber hinaus spielt Mitleid für den Täter eine wichtige Rolle. Chris bekundete öffentlich: „Worte können nicht beschreiben, wie leid es mir tut.“ Er rief sie ständig an, und auch seine Mutter Joyce Hawkins, 42, telefonierte sich die Finger wund, um Rihanna zu besänftigen.

Sogar eine Anti-Aggressions-Sitzung hat Brown bereits absolviert. Und: „Ich habe ­einen Pastor konsultiert“, gestand er. Mit Gottes ­Hilfe würde er eine bessere Person. „Gewaltbereite Menschen sind oft labil, unsicher und haben ein schwaches Selbstwertgefühl“, betont Michael Thiel im Gespräch mit OK!.

Doch es gibt noch eine weitere denkbare Begründung für Rihannas Verhalten: Insider vermuten, sie sei schwanger. Vor etwa vier Wochen wurde sie beim Gynäkologen Dr. Gregory Ewertz im „Cedars-Sinai Medical Center“ in L. A. gesichtet. „Sie vermied Augenkontakt, als sie das Sprechzimmer verließ, und schien sehr nervös“, so ein Augenzeuge. Bestätigen sich diese Gerüchte, dann wäre Brown plötzlich mehr als nur ein Schläger – er wäre der Vater ihres ungeborenen Kindes.

Unverhohlen zeigt jedoch ihre Familie, was sie von der Versöhnung hält: „Niemand will, dass sie wieder zusammenkommen“, erbost sich ein Verwandter. „Ich will nicht, dass sie einen Fehler macht.“ Denn trotz Browns Reue – das Beste will er nach wie vor für sich selbst: Für den Ernstfall vor Gericht plant er, auf Notwehr zu plädieren. „Er sammelt bereits Beweise und will aussagen, dass sie ein Mobiltelefon nach ihm geworfen hätte“, weiß ein Vertrauter.

Erschreckend treffend erscheint heute eine Passage in Rihannas Song „Hate That I Love You“ (dt: „Ich hasse es, dich zu lieben“). In dem heißt es: „Plötzlich habe ich vergessen, dass ich wütend war. Kann mich nicht erinnern, was du getan hast.“ Hoffentlich kostet sie diese Vergesslichkeit nicht eines Tages ihr Leben. Denn ein tiefer Schnitt an ihrem Handgelenk deutet da­rauf hin, dass sie schon einmal versucht hat, sich das Leben zu nehmen – wegen Chris Brown?

Meike Rhoden