Madonna provoziert mit Pistole in Kurzfilm

Ihr Waffeneinsatz sorgt nach dem Amoklauf in Washington für Empörung

Dass sie das Spiel mit der Provokation beherrscht wie keine andere, hat Madonna etliche Male unter Beweis gestellt. Nun sieht sich die 55-Jährige erneut harscher Kritik ausgesetzt. Grund ist ein Kurzfilm, in dem die Pop-Ikone mit einer Waffe posiert. 

Schlechtes Timing für die Sängerin, die sich noch nie vorschreiben lassen hat, was sie zu tun oder zu lassen hat. Denn nur einen Tag nach dem tragischen Amoklauf in Washington ist niemand wirklich begeistert von dem inszenierten Pistolen-Einsatz. 

Das Video mit dem Namen "Secretprojectrevolution" ist ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Steven Klein, das ein "Aufruf dazu ist, sich zu engagieren", so erklärt sie Sängerin auf ihrer Homepage

"Mein Ziel ist es, am Beispiel von 'Secretprojectrevolution' mein kreatives Engagement zu zeigen, zum Wandel der Welt durch künstlerische Selbstdarstellung zu inspirieren. Ich hoffe mein Film und andere Angebote der Kunst für die Freiheit werden den Leuten einen Platz geben, ihren eigenen kreativen Beitrag zu äußern, um Unterdrückung, Intoleranz und Gleichgültigkeit zu bekämpfen."

Am 24. September wird der 17-minütige Clip veröffentlicht. Hier seht ihr schon mal den Trailer. 

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