Jazz-Legende Paul Kuhn ist tot

Der berühmte Musiker verstarb in der Nacht zu Montag mit 85 Jahren

Jazz-Legende Paul Kuhn ist tot. Der Sänger verstarb in der Nacht zu Montag, 23. September, im Alter von 85 Jahren. Das teilte die Nachrichtenagentur dpa mit.

Seine Schlagerhits aus den 50er Jahren "Der Mann am Klavier" und "Es gibt kein Bier auf Hawaii" kennen die Meisten. Der 1928 in Wiesbaden geborene Kuhn war Vollblutmusiker und entdeckte seine Leidenschaft zur Musik schon als Kind.

Von 1968 bis 1980 übernahm er die Leitung des "Senders Freies Berlin" und machte den Swing in Deutschland wieder populär. Neben seiner Leidenschaft zur Musik arbeitete er auch als Entertainer in Shows wie "Pauls Party" oder "Hallo Paulchen".

2008 nahm er die CD "Mensch Berlin" mit Mario Barth auf. Bereits im Frühjahr musste er aus gesundheitlichen Gründen Konzerte absagen, da ihm ein Herzschrittmacher eingesetzt wurde. Im November sollte er bei den "Leverkusener Jazztagen" auftreten.  

Kuhn hinterlässt seine Ehefrau und Musikerin Ute Hellermann, mit der er seit 1988 verheiratet war.

Erst letzte Woche war mit Marcel Reich-Ranicki, †93, eine weitere deutsche Persönlichkeit gestorben.