One Direction - Polizei ermittelt wegen Raserei

Die fünf Jungs sollen in Perth zu schnell gefahren sein und dabei über rote Karten gefahren sein

Sie hatten es wohl ganz eilig. Die Boyband One Direction soll angeblich gestern, 26. September, in Perth, Australien, vor einer 200 starken Fangruppe geflohen und dabei über drei rote Ampeln gefahren sein. Nun ermittelt die Polizei gegen die Jungs.

"Es war wie diese Prinzessin Di-Geschichte. Ich fragte mich die ganze Zeit, was passieren würde. Jeder überholte den anderen und achtete dabei nicht auf die Ampeln, nur wir und noch ein anderes Auto machten bei der Verfolgungsjagd nicht mit, da meine Mutter fuhr", erzählt Ben Blakeley, 22, ein Fan der Band.

Als sie am Flughafen von Perth ankamen, wurden sie direkt von mehreren Fans belagert. Die Fans müssen wohl so aufdringlich gewesen sein, dass es für Harry, 19, Niall, 20, Zayn, 20, Liam, 20, Louis, 21, wohl nur eine Möglichkeit gesehen haben - schnell weg. Doch ihr Fluchtversuch könnte nicht ohne Folgen bleiben.

"Die Kollegen schauen sich die Sachlage gerade genauer an. Wir müssen zuerst einmal die Fakten überprüfen, und wenn sich dann herausstellt, dass an den Vorwürfen etwas dran ist, wäre das natürlich ein inakzeptables Verhalten. Sie hätten damit ein Gesetz gebrochen und wir werden in einem solchen Fall mit jeder Person gleich verfahren. Nur weil jemand einen Popstar-Status hat, heißt das nicht, dass man Gesetze brechen kann", so der stellvertretende Polizeipräsident Nick Anticich.

Harte Worte gegen die "Your're Beautiful"-Sänger, die zurzeit die ganze Welt erobern. Sollten sich die Vorwürfe aber bestätigen, müssen sie sich wohl bald vor Gericht verantworten.

"Ich würde One Direction wirklich empfehlen, sich für den Vorfall zu verantworten. Sie haben viele junge Fans und somit eine Vorbildfunktion", fügt Polizeiministerin Liza Harvey hinzu.

Die Band wird am 28. und 29. September in der Perth Arena auftreten.

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