Sara Nuru 'Unvorstellbar, dass Models sich die Zähne ziehen'

'Gerade die jungen Mädels sind leider wahnsinnig manipulierbar'

Sara Nuru findet es OK!-Online-Redakteurin Anna traf Sara Nuru beim Löste mit ihren Enthüllungen Entsetzen aus: Katia Elizarova Sara Nuru auf dem Catwalk der Berlin Fashion Week Sonnenschein Sara Nuru. Sie wurde 2009 Nuru ist Lascana-Werbegesicht und saß in der Jury des Model-Contests Unter den 12 Siegerinnen waren auch Alissa Harouat (Siegerin Alissa Harouat führte verführerische Dessous vor

Papiertaschentücher gegen den Hunger, gezogene Backenzähne für ein schlankes Gesicht, herausoperierte Rippen für eine Wespen-Taille: Die Selbstverstümmelung im Modezirkus kennt keine Grenzen. Über den grausamen Kampf um jedes Gramm packte jetzt das russische Model Katia Elizarova, 27, aus. Geht's im deutschen Modebusiness ähnlich erschreckend zu? OK! hakte nach. 

"Ich kenne Mädchen, die bulimisch waren, die sogar Kokain nahmen, um eingefallene Wangen zu bekommen", sagt Elizarova, die derzeit mit ihren Enthüllungen für Entsetzen sorgt.

Und ergänzt: "Es gibt Models, die lassen sich sogar die Backenzähne herausreißen, um dünner zu wirken."

Doch wie brutal und unmenschlich geht's hierzulande zu? Greifen die Models auch in Deutschland zu ähnlich absurden Methoden?

OK! traf Sara Nuru auf der Präsentation des Lascana-Model-Contests. Hier saß die "GNTM"-Siegerin von 2009, die regelmäßig auf Shows in London, Mailand, New York und London über den Catwalk läuft, in der Jury.

"Ich habe schon davon gehört, dass Models zu krassen Methoden greifen, um schlank auszusehen – aber hauptsächlich durch die Medien", bestätigt die 24-Jährige.

"Dass Models sich die Backenzähne ziehen, finde ich unvorstellbar. Gerade die jungen Mädels, die anfangen zu modeln, sind leider wahnsinnig manipulierbar. Das ist sehr traurig", bedauert sie.

Selbst habe das bayerische Model mit äthiopischen Wurzeln "noch nie mit solchen Models zu tun gehabt. Aber ich gehöre sicherlich auch zu den zwei Prozent der Models, die wirklich gut behandelt werden", betont Nuru gegenüber OK!.

Den Grund dafür glaubt sie auch zu kennen: "Ich arbeite vor allem in Deutschland, hier ist der Mager-Trend zum Glück nicht so ausgeprägt: Ein Model darf auch mal eine Größe 34 bis 36 tragen, das ist sehr angenehm."

Hoffen wir, dass das so bleibt. Zuletzt hatten einige Star-Designer während der Berlin Fashion Week im Juli für Empörung gesorgt, als sie die diesjährigen "GNTM"-Finalistinnen Luise Will und Lovelyn Enebechi als "zu wuchtig" und "zu breit" bezeichnet hatten.

Seht hier Sara Nurus Gruß an die OK!-Leser: