Jay-Z war früher Drogendealer

Der Musiker spricht über seine dunkle Vergangenheit

Inzwischen gehört er zu den Top-Verdienern der Branche, führte mit seiner Frau Beyoncé Knowles, 32, schon mehrfach die Forbes-Liste der reichsten Promi-Paare an. Doch auch Jay-Z hat mal klein - und kriminiell - angefangen …

In der US-Ausgabe der "Vanity Fair" sprach der 43-Jährige über seine dunkle Vergangenheit und über die finanzielle Not, unter der seine Familie in Brooklyn litt:

"Wir lebten in einer schwierigen Situation, doch meine Mutter hat es geschafft. Sie hat jongliert. Manchmal bezahlten wir die Stromrechnung, manchmal bezahlten wir fürs Telefon, manchmal war das Gas weg."

Um selbst schnelles Geld zu verdienen, versuchte sich Jay-Z in den 1980ern als Drogendealer, konsumierte selbst aber nie. Ob er Gewissensbisse hatte? "Nein, am Anfang nicht", so der Rapper. "Ich dachte ans Überleben. Ich hoffte, das beste aus meiner Situation zu machen."

Allerdings holte ihn die Realität schnell ein, immerhin war er für viele Drogentote verantwortlich.

Inzwischen bereut er es, Teil dieser Gesellschaft gewesen zu sein - obwohl es etwas Gutes hat - seitdem kann er mit Geld umgehen:

"Ich war Drogendealer. Wenn man einen Drogendeal macht, dann muss man wissen, wie viel Geld man ausgeben kann. Ich kenne mich mit Budgets aus."

Seit den 90ern gehört Jay-Z zu den einflussreichsten Musikern - und zu den reichsten. Sein Vermögen wird auf 475 Millionen Dollar (ca. 350 Millionen Euro) geschätzt.