Die Jacksons verlieren langen Gerichtsstreit mit AEG

Ein herber Rückschlag für Michaels Kinder und Oma Katherine

Dieser Streit dauerte schon seit April diesen Jahres an. Die Jackson-Familie will Gerechtigkeit und bezichtigte Konzertagentur AEG der Mitschuld am Tod von Michael Jackson. Doch das Urteil fiel anders aus, als erhofft.

Der monatelange Gerichtsstreit zerrte am Ende wohl an allen Nerven. Zwölf Geschworene beschlossen an diesem Mittwoch endlich: Das Unternehmen AEG Live muss keinerlei Schadensersatz an die Hinterbliebenen des Verstorbenen zahlen.

Besonders Michaels Mama Katherine muss diese Entscheidung hart treffen. Die 83-Jährige hatte so viel Kraft in den Prozess gesteckt, auch Michaels Kinder mussten aussagen. Es ging um Millionen US-Dollar - und auch ein wenig Frieden.

AEG ist laut Gericht also schuldfrei und nicht belastbar. Die Familie des King of Pop warfen dem Veranstalter vor, die Gesundheit des Künstlers grob vernachlässigt zu haben und das aus reiner Geldgier.

Der Staat Kalifornien sieht das allerdings anders und sprach AEG nun von allen Vorwürfen frei.