Boris Becker - Darum schrieb er wirklich sein Skandalbuch

Der Ex-Tennisprofi möchte sich ein anderes Image in Deutschland aufbauen

Schon komisch - da ist man auf der ganzen Welt ein Star und jeder möchte ein Foto mit einem haben oder wenigstens einen feuchten Händedruck bekommen, nur im eigenen Land wird man nicht wirklich wertgeschätzt. So fühlt sich wohl auch Boris Becker, 45, der mit seinem neuen Buch versucht, sein Image in seinem Heimatland aufzupolieren.

Jeder kennt ihn in Deutschland, doch erhält er nicht den Respekt, denn er sich wünschen würde.

Die Rede ist von Boris Becker, der Ex-Profitennisspieler und Wimbledongewinner erzählt jetzt gegenüber der Tageszeitung "Die Welt", warum er sein Bestseller Buch "Das Leben ist kein Spiel" geschrieben hat.

"Glauben Sie mir, im Ausland genieße ich eine andere Wertschätzung. Es liegt aber auch auf der Hand. Ich lebe seit 20 Jahren im Ausland und bin häufig in den Medien zu meinen aktuellen Themen präsent", so Becker.

"Ich habe seit elf Jahren für die BBC das Wimbledonfinale kommentiert. Da schauen weltweit circa 250 Millionen Menschen zu. In Deutschland hat das kaum einer mitbekommen. Grundsätzlich bin ich aber ein Patriot und vertrete mein Vaterland international auf meine Art und Weise", ergänzt er.

Hierzulande ist Becker eher für seine privaten Ausrutscher bekannt, wie erst kürzlich der Twitter-Krieg mit Oliver Pocher, 35, zeigt.

Und doch versichert der Ex-Mann von Barbara Becker, 46, dass er nun ein viel ruhigeres Leben führen würde, nur habe man das in Deutschland in den letzten zwölf Jahren noch nicht so ganz mitbekommen. Und deswegen habe er das Buch geschrieben, das übrigens nur im deutschsprachigen Raum erschienen ist.

Hoffentlich klappt Beckers Versuch, sich in einem völlig neuen Licht zu zeigen - Aufmerksamkeit hat er schon mal gewiss.