Katherine Heigl spielt die Diva am Set

Was ist nur mit ihr los?

Extrawünsche und Zickenkrieg: Katherine Heigl, der Star aus der erfolgreichen Arztserie "Grey's Anatomy" macht sich Feinde am Set - und in Hollywood.

Das Flugzeug hob ohne sie ab. Katherine Heigl hatte sich geweigert, dieselbe Linienmaschine wie ihre Kollegen zu benutzen. Sie verlangte einen Privatjet. So viel Bequemlichkeit muss schon sein, findet der „Grey’s Anatomy“-Star. Und eckt mit dieser Attitüde mächtig an. „Keiner kann sie leiden“, bringt es ein Angestellter des Filmteams auf den Punkt.  

Auch ein Kameramann ihres neuen Filmprojekts „The Ugly Truth“ packt aus: „Ich hatte zehnstündige Drehtage mit Katherine, nie hat sie mich gegrüßt.“ Andere Mitarbeiter berichten, dass die 30-Jährige jeden Blickkontakt vermieden und sich sogar in den Pausen abgekapselt hätte: „Selbst ihrem Co-Star Gerard Butler ging sie aus dem Weg!“ Und am Set von „27 Dresses“ musste der gesamte Arbeitsablauf gestoppt werden, weil die Schauspielerin nach einer „Coke Zero“ dürstete. Auch PR-Auftritte würden zur organisatorischen Herausforderung, weil Katherine auf einem Heer von ­Bodyguards besteht.

Doch mit ihren divenhaften Gehabe bringt ­Katherine nicht nur Kollegen gegen sich auf – halb Hollywood lästert über die Schauspielerin: So verweigerte sie im letzten Jahr sogar einen Emmy Award. Katherine fand ihre „Grey’s Anatomy“-Rolle als Dr. Izzie Stevens nicht preiswürdig und machte eine klare Kampfansage an Drehbuchautoren: „Schreibt bessere Storys!“

Man könnte Katherine als undankbar bezeichnen – doch bei einer Gage von zehn ­Millionen Euro für eine Staffel „Grey’s Anatomy“ kann man schon mal die Bodenhaftung verlieren. Stars werden von Hollywood gemacht. Diven allerdings auch.

Maren Gäbel