Harald Glööckler veröffentlicht Buch zum Koks-Skandal

Er stellt 'Der Medien-Skandal' auf der Frankfurter Buchmesse vor

Harald Glöckler hat auf der Frankfurter Buchmesse sein neues Buch "Der Medien-Skandal" vorgestellt. In dem knapp 150-Seiten-Werk will der Modezar mit den Gerüchten um den angeblichen Kokain-Skandal aufräumen. 

In Sachen Vermarktung macht Harald Glööckler so schnell keiner etwas vor. Ob Designer-Stücke, Handy-Hüllen oder Pralinen, sein Label "Pompöös" erstreckt sich über sämtliche Produktbereiche. Nun hat der extravagante Designer ein Buch geschrieben. 

Thema ist die angebliche Koks-Affäre, die Anfang Juli dieses Jahres durch die Presse ging. Glööckler habe Kokain gekauft und sogar damit gedealt hieß es in einer großen deutschen Tageszeitung. Der Geschäftsmann erklärt im Vorfeld auf seiner Facebook-Seite: 

"Man muss sich das einmal vorstellen: Es kommt einfach irgendeine Person und behauptet, ich hätte Kokain gekauft und sogar damit gedealt. Und die Presse springt völlig vorbehaltlos auf diesen Zug auf. Ich habe mich gefragt, ob es das ist, was man heute unter Pressefreiheit versteht."

Das Schreiben habe ihm dabei geholfen, den Skandal zu verarbeiten. "Ich habe geschrieben, aber auch unglaublich viel gemalt, weil ich damit meine Wut und mein Unverständnis ein Stück weit zum Ausdruck bringen konnte. Denn so etwas darf es in einem Rechtsstaat wie Deutschland einfach nicht geben."

Die Vorwürfe der "Bild"-Zeitung, die den Skandal im Juli ins Rollen brachte, stellten sich nach gerichtlicher Prüfung als haltlos heraus. Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren ein und erklärte die Berichte des Blattes für unzulässig.