Joaquin Phoenix: Ist der Image-Wandel nur Show?

Führt er uns alle an der Nase herum?

Führt Joaquin Phoenix uns alle an der Nase herum? Es heißt, der "Walk the Line"-Star würde an Schizophrenie leiden. Doch für seine seltsame Wandlung gibt es nun eine andere Erklärung...

"as ist bloß mit diesem Mann passiert? Seit er seinen Rückzug aus dem Filmgeschäft verkündete und einen äußerst peinlichen Auftritt als Hip-Hop-Musiker absolvierte (OK! berichtete), fragen sich das nicht nur Fans und Freunde. Sein momentanes Aussehen lässt nichts mehr von dem einstigen Frauenschwarm erahnen, sein Benehmen verwirrt und gibt Grund zur Besorgnis.

Ein Psychologe attestierte ihm kürzlich sogar eine schwere Schizophrenie, was von Joaquins Management aber vehe­ment bestritten wurde. Kurz darauf saß der 34-jährige Schauspieler, der keiner mehr sein will, eine geschlagene Viertelstunde auf der Couch des amerikanischen Talkmasters David Letterman und sagte – gar nichts!
Nun gibt es allerdings eine Erklärung für Joaquins Aussetzer. Neueste Gerüchte besagen: Das ist alles nur Show! Dafür spricht auch, dass sein Schwager, der Schauspieler Casey Affleck, 33, Joaquin auf Schritt und Tritt mit der Kamera verfolgt.

Seinen Angaben zufolge doku­mentiert er zwar Joaquins Werdegang vom Schauspieler zum Rapper, aber Promi-Experten haben eine andere Theorie. „Ich war zu einem Interview für Phoenix’ neuen Film ,Two Lovers‘ eingeladen“, erzählt US-Autor Devin Faraci. „Er wirkte nicht im Ansatz verrückt. Im Gegenteil. Er redete ausführlich über den Film, war witzig und schlagfertig. Casey war die ganze Zeit im Raum und filmte mit. Als Joaquin gegangen war, blieb er und fragte nach unserer Meinung zu Joaquins ,wundersamer Wandlung‘.“   

Devin Faracis These: Phoenix und Affleck wollen Hollywood und die gesamte Medienlandschaft aufs Korn nehmen. „Als die Schauspielerei zu langweilig für Joaquin wurde, hat er sich etwas ganz Neues ausgedacht. Einen Charakter, den er lebt und der bei anderen bestimmte Reaktionen hervorruft“, glaubt er. Sollte er damit recht behalten, wird Joaquin Phoenix in Zukunft große Schwierigkeiten haben, die Branche von seiner Glaubwürdigkeit zu überzeugen.

Anna-Julia Meyer