Verona Pooth: Kaffee mit den Fahndern

Kein guter Start in 2009

Die schlechten Nachrichten nehmen einfach kein Ende. Nach Franjo ist jetzt auch Verona Pooth ins Visier der Behörden geraten. Die 40-Jährige bekam Besuch von der Steuerfahndung.

"Es ist natürlich ein unangenehmes Gefühl, wenn jemand mit einem Durchsuchungsbeschluss vor der Tür steht. Die Maßnahme selbst war aber weitaus weniger dramatisch", sagte Pooth der "Bild"-Zeitung. Am Montag hatten Ermittler der Steuerfahndung ihr Haus in Meerbusch und die Geschäftsräume in Düsseldorf durchsucht. Die Fahnder seien allerdings sehr höflich gewesen und hätten mit ihr eine Tasse Kaffee getrunken. Angeblich hat Verona ihrem Manager Alain Midzic zu hohe Darlehen gewährt, die er einfach nicht zurückzahlen konnte. Die Kosten dafür soll sie anschließend als Betriebsausgaben abgerechnet haben.

 "Es geht ausschließlich darum, dass das Finanzamt der Ansicht ist, eine Sonderprovision für mein Management, die im Jahr 2003 ordnungsgemäß gebucht wurde, stelle eine Schenkung dar und hätte nicht als Betriebsausgabe gebucht werden dürfen", so Verona. Laut ihren Angaben, hatte sie aber keinen Grund ihren Manager zu beschenken, weil sie zu gut bezahle.