Daniel Lopes versteckt sich wegen Morddrohungen in Brasilien

Der ehemalige 'DSDS'-Kandidat hat Ärger mit der Mafia

Er ist untergetaucht und hat auch nicht vor, wieder nach Deutschland zurückzukehren. Daniel Lopes, 36, wurde durch seine Teilnahme bei Formaten wie "DSDS" oder "Das Dschungelcamp" bekannt. Der große Erfolg blieb leider aus. Stattdessen hat er Schulden und versteckt sich jetzt sogar in Brasilien, weil in Deutschland die Mafia ihn angeblich umbringen will.

Zuletzt sah man ihn im australischen Dschungel im Boden wühlen, jetzt würde er am liebsten darin versinken. Denn neben seinen finanziellen Schwierigkeiten plagen den gebürtigen Brasilianer noch ganz andere Sorgen.

"Ich bin in die Fänge der Mafia geraten", verrät der Sänger gegenüber "Bild".

Nach seinem Auftritt bei "Das Supertalent" 2011 war Lopes nach eigenen Angaben auf der Suche nach einem neuen Manager und geriet an einen Deutsch-Italiener, der ihm einen Platten-Deal und die Begleichung seiner Schulden (rund 50.000 Euro) versprach.

"Da habe ich unterschrieben. Sein Narbengesicht hätte mich abschrecken sollen, aber hinterher ist man immer klüger", gesteht Lopes dem Boulavardblatt.

Zwar schaffte es der Manager tatsächlich, ihn wieder mehr ins Scheinwerferlicht zu bringen, als er 2012 in den Dschungel zog und danach auch einiges an Geld mit Auftritten verdienente, doch davon soll Lopes nichts bekommen haben.

Der Brasilianer unterschrieb Vollmachten und steckte immer tiefer im Sumpf des Verbrechens. Im Dezember 2012 schaffte er dann doch den Absprung, nachdem die Polizei ihm nicht helfen konnte.

"Plötzlich stand er vor dem Haus, brüllte: 'Hurensohn, ich bringe dich um! Ich reiß dir die Zähne raus. Du bist mein Sklave. Kapier das endlich'", so die Drohung.

Kurzentschlossen flüchtete Lopes in sein Heimatland aus Angst um sein Leben. Dort will er auch bleiben, denn einen Plan hat er nicht - nur Panik.