Lindsay Lohan: Arbeitslos und pleite

Absturz-Gefahr

Arbeitslos und pleite. Zurzeit lässt sich Lindsay Lohan fast komplett von ihrer Freundin Samantha Ronson finanzieren. Seit mehr als zwei Jahren stand sie nicht mehr vor der Kamera. Doch jetzt kommt Plan B.

Hochfliegende Pläne hat sie im Überfluss: „Ich möchte im Ausland arbeiten, in Oscar-nominierten Filmen mitspielen, Mode designen, ­Musik machen, Drehbücher und Romane schreiben.“ Leider mangelt es Lindsay Lohan aber an Gelegenheiten, diese Talente überhaupt erst zu entdecken. Wer daran schuld ist, hat sie schnell ausgemacht: „Es wäre alles möglich, wenn die Leute mich nicht schon im Vorfeld verurteilen würden“, ist sich die 22-Jährige sicher.

In Branchenkreisen gilt Lindsay als undankbar, launisch und unprofessionell. „Aber das bin ich nicht und werde es auch nie sein“, wehrt sie sich. Starke Worte – und ein eindeutiger Befund: Lindsay kämpft um ihren Job. Seit 2007 hat sie keinen Film mehr gedreht, das Konto ist entsprechend leer. Was Lindsay nicht von der Anschaffung kostspieliger Statussymbole abhält: Erst kürzlich kaufte sie sich drei (!) Rolex-Uhren für 39 000 Euro sowie einen weißen Maserati für 73 000 Euro. Sehr zum Missfallen ihrer Lebensgefährtin Samantha Ronson, 31.

„Lindsay wirft das Geld mit vollen Händen zum Fenster raus“, so ein Freund des Paares. „Das Problem ist nur, dass sie Sams Geld ausgibt, weil sie selbst keins mehr hat.“ Eine unbewusste Rache dafür, dass die Liebe zu Sam ihr einen Imageschaden bescherte? Denn im prüden Amerika wird das lesbische Paar noch immer mit Skepsis betrachtet.

Produzenten sehen Lindsay nicht mehr als Zugpferd, sondern als Kassengift. Und deshalb will sie jetzt umsatteln und Model werden. Dass sie Talent hat, bewies Lindsay schon in Kampagnen für Miu Miu, Fornarina oder Jill Stuart. Ivan Bart von der Modelagentur IMG  ist begeistert: „Sie ist ein wunderschönes Mädchen.“ Der Vertrag sei bereits unterschrieben. Fehlen nur noch die Jobs…

Nicolle Hofmann