Vermisst! Prinzessin Mette-Marit ist verschwunden

Niemand weiß, wo die Frau des norwegischen Kronprinzen Haakon ist

Es hört sich an wie der Anfang eines Märchens. Doch ob es auch gut ausgeht, bleibt ungewiss. Prinzessin Mette-Marit, 40, ist verschwunden. Seit Wochen gibt es kein richtiges Lebenszeichen der einst so frohen Adeligen aus Norwegen. Jetzt fragt sich jeder, wo sie steckt und was los ist.

Wäre es eine Geschichte, müsste ihr Mann Kronprinz Haakon, 40, nur auf einem weißen Pferd ankommen und sie retten. Doch so einfach ist es leider nicht. Denn seine Frau, mit der er seit 2001 verheiratet ist, hat sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Niemand weiß genau, wo sie sich aufhält. In Norwegen wird sie daher als "verschollene" Prinzessin betitelt. Ihr Volk macht sich große Sorgen.

Seit ihrem Sturz von einer Treppe 2008 hat sie immer wieder mit großen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Ein Bandscheibenvorfall macht ihr schwer zu schaffen. Doch könnte es noch viel schlimmer sein, als gedacht:

"Wenn der Vorfall groß genug ist, dann werden die Nerven abgeklemmt und es entstehen so große Schmerzen, dass man damit keine oder nur wenige Minuten leben mag", bestätigt Orthopäde Stephan Fritz gegenüber RTL.

Besonders in der letzten Zeit hat sie aufgrund unvorteilhafter Fotos und teurer Kleidung mit öffentlicher Kritik zu kämpfen gehabt. Versteckt sie sich deswegen? Aus Angst vor den Medien?

"Sie ist ja sehr sensibel. Sie hat, glaube ich, den Druck oft nicht ertragen können, den Druck der Öffentlichkeit, den Druck des Protokolls, den Druck der Etikette: All dies ist ihr oft zu viel geworden. Und wer weiß, ob das jetzt nicht auch eine Rolle spielt", erklärt Adelsexpertin Leontine von Schmettow gegenüber dem Sender.

Ihr letztes Lebenszeichen gab sie via Twitter von sich. "Es läuft alles sehr gut. Es gibt keine Probleme", lautete ihre Botschaft vom 30. Oktober. Doch soll das eher ein ironischer Kommentar sein, der sich auf die Klimakatastrophe bezieht.

Zurzeit wird gemutmaßt, dass sich Prinzessin Mette-Marit auf ihrem Gut etwa 25 Kilometer südwestlich von Oslo aufhält. Hoffentlich nimmt ihre Geschichte doch noch ein märchenhaftes Ende.