Jennifer Lawrence wollte nicht für 'Hunger Games' abnehmen

Die Darstellerin sieht sich als Vorbild und verurtreilt den Magerwahn

Jennifer Lawrence findet den Magerwahn in Hollywood sehr gefährlich Das Sex-Image von Miley Cyrus wäre nichts für sie Sie steht lieber mit ihren Kollegen Liam Hemsworth und Josh Hutcherson (r.) auf dem Roten Teppich

Sie gibt ja bekanntlich nicht viel auf das Schönheitsideal in Hollywood. Jennifer Lawrence, 23, ist zurzeit mit dem zweiten Teil der "Hunger Games"-Trilogie in aller Munde. Doch während andere für die Rolle gehungert hätten, wollte die Darstellerin für junge Mädchen ein Vorbild sein - und entschied sich gegen eine radikale Diät.

Es ist wohl ihre unkonventionelle Art, mit den Medien und dem Showbiz umzugehen, die sie im Moment so erfolgreich macht. Selbst einen Oscar hat die Darstellerin bereits für ihre schauspielerischen Leistungen erhalten. Doch mit dem Erfolg wächst auch die Verantwortung.

"Als wir den ersten Film gedreht haben, gab es eine große Diskussion, weil es ja um die Hungerspiele geht. Sie (Anm. d. Red.: Katniss Everdeen) ist aus dem zwölften Distrikt, sie ist offensichtlich unterernährt und müsste extrem dürr sein. Aber ich habe ständig gesagt, dass wir die Möglichkeit haben, das Bild, das die jungen Mädchen dann sehen würden, zu beeinflussen", erzählt sie im Interview mit dem Sender BBC.

"Mädchen sehen oft genug die Körper, welche wir nie haben werden - unrealistischen Erwartungen. Mit dieser Heldin können wir das aber kontrollieren", fährt Lawrence fort, die sich deswegen auch weigerte, abzunehmen.

Allgemein finde sie das Thema Sexualisierung sehr schwierig, besonders wenn es dabei noch um sehr junge Menschen geht.

Trotzdem verurteilt sie provokative Sexeinlagen wie zum Beispiel von Miley Cyrus, 20, nicht. "Jeder geht seinen eigenen Weg und muss sich selbst finden", findet die Darstellerin, die sich viele andere Schauspieler zum Vorbild nehmen sollten.