Britneys Vater setzt sie unter Druck

Sie ist verzweifelt

Noch nie war Britney Spears so kurz davor ihr Leben wieder im Griff zu haben. Doch nun funkt ihr Vater Jamie dazwischen...

Britney ist wieder auf dem Damm. Die Skandale und Exzesse gehören der Vergangenheit an, ihre „Circus“-Tour durch Amerika ist ausverkauft, und die Kritiker überschlagen sich mit Lobeshymnen. Kurz: Alles läuft bestens. Ein perfekter Zeitpunkt also, um sich von der Vormundschaft durch ihren Vater James Spears zu befreien, gar das Sorgerecht für ihre beiden Söhne Jayden, 2, und Sean, 3, zurückzubekommen.

Das allerdings scheint Papa Spears so gar nicht zu passen. Kein Wunder, denn die Betreuung seiner Tochter spült monatlich rund 12 000 Euro auf sein Konto. So einen Job will man natürlich ungern aufgeben. Besonders, wenn man so viel Aufwand betrieben hat, um ihn zu bekommen. Gerüchten zufolge hat James Spears 75 000 Euro für Anwälte ausgegeben, weil diese erfolgreich Versuche anderer vereitelt hatten, die Vormundschaft anzufechten. Nun geht er erneut in die Offensive, um seine Position zu halten. So veranlasste er die Schließung der Fan-Homepage ­BreathHeavy.com, weil diese seinen Autori­tätsanspruch infrage stellte. „Die Anwälte drohten mir im Namen von James Spears an, rechtliche Schritte einzuleiten, da er als Vormund dazu berechtigt sei, für Britney zu klagen und dabei ihr Geld und ihre Anwälte einzusetzen“, erzählt Betreiber Jordan Miller. Bei einem Telefonat soll James ihm angedroht haben: „Ich werde dich fertigmachen“.

Auch Britney selbst belastet ihren Vater. Oder besser gesagt, eine von ihr hinterlassene Nachricht auf dem Anrufbeantworter ihres Anwalts. Dort sagt die 27-Jährige: „Ich rufe an, weil ich mich vergewissern wollte, dass Sie sich um mein Sorgerecht kümmern. Mein Vater hat mir öfters angedroht, mir die Kinder wegzunehmen, wenn ich seine Vormundschaft beenden lassen will.“ James Spears’ Einschüchterungstaktik greift – was Britney bleibt, ist die Angst um Jayden und Sean.

Anna-Julia Meyer