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Joey Heindle - 'Ich wollte meinen Vater umbringen'

Der 'Dschungelkönig' 2013 spricht bei 'Menschen bei Maischberger' über seine Kindheit

Joey Heindle wollte seinen Vater umbringen Im Januar 2013 wurde er Jetzt will er sich wieder auf seine Musikkarriere konzentrieren

Dass er keine schöne Kindheit gehabt haben soll, ist ja spätestens seit seiner Teilnahme im "Dschungelcamp" bekannt. Gestern, 19. Oktober, erzählte Joey Heindle, 20, dann bei "Menschen bei Maischberger", wie schlimm es wirklich war und dass er sogar seinen Vater umbringen wollte.

Er redet, was das Zeug hält und lässt sich nicht den Mund verbieten. Der ehemalige "DSDS" Kandidat und "Dschungelkönig" hat in seinem Leben bisher schon einiges durchgemacht, wie er jetzt in der Talkshow berichtete.

Der Horror fing bereits an, als er drei Jahre alt war. "Es war wie eine Fahrt in der Geisterbahn, aus der man nie rauskommt. Eine Horrorfamilie. Nach zwei, drei Jahren hatte ich mich an die Schläge gewöhnt, und auch an den Psychoterror", gestand er.

"Ich war kein Wunschkind. Er hat zu meiner Mutter gesagt 'Wenn du das Kind nicht abtreibst, dann mache ich das persönlich", hieß es weiter.

Besonders dramatisch soll eine Situatio gewesen sein, als er mit Inlinern durch die Küche gefahren ist. Dabei soll ihn sein Vater nämlich durch eine Glasscheibe geschubst haben, woraufhin seine Pulsadern aufgeschnitten waren. Irgendwann fing Joey an, sich zur Wehr zu setzen.

"Mit zehn, elf Jahren habe ich mich dann gewehrt. Ich habe ihm zwei Mal den Arm gebrochen. Es war Notwehr. Ich hätte ihm mehr brechen wollen, hatte aber nicht die Kraft. Ich habe nur aus dem Grund mit dem Training angefangen, weil ich mir gesagt habe 'Eines Tages möchte ich ihn umbringen'. Okay, ich würde das niemals tun, aber als Kind hatte ich so einen Hass und so eine Wut, die ich nicht rauslassen konnte" so Joey.

Erst einige Jahre später entschied sich die Mutter, den Vater zu verlassen und ging in ein Frauenhaus mit ihren Kindern.