Denzel Washington will nicht Conrad Murray spielen

Der Hollywood-Star gibt Jackos Todesarzt einen Korb

Zugegeben: Eine gewisse Ähnlichkeit ist nicht von der Hand zu weisen. Und so kann man schon verstehen, warum Conrad Murray, 60 - oft bezeichnet als Jackos Todesarzt - ausgerechnet Denzel Washington für die Verfilmung seines Lebens verpflichten möchte. Doch ohne den Hollywood-Star: Der 58-Jährige hat dem Arzt eine Absage erteilt. 

Wir erinnern uns alle: 2009 starb der "King of Pop" an einer Überdosis des Narkosemittels Propofol. Sein Leibarzt Murray hatte ihm die tödliche Dosis verabreicht und war 2011 wegen fahrlässiger Tötung des Sängers verurteilt worden. 

Seit Ende Oktober ist der Herzspezialist wieder ein freier Mann und scheut sich nicht, neue intime Details aus dem Leben von Michael Jackson, † 50, in der Öffentlichkeit breitzutreten. Bis heute beteuert Murray seine Unschuld und erklärt, Jacko sei das Opfer seiner Drogensucht geworden. 

Nun möchte er einen Film über die Beziehung zu dem Welt-Star drehen. Doch auf den Oscar-Preisträger Denzel Washington wird er dabei wohl nicht zählen können. "Denzel ist nicht interessiert", zitiert der britische "Mirror" einen Insider.

Washington ist selbst ein Fan und Freund Michael Jacksons gewesen. Er könne es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren, den Menschen zu spielen, der seinem Idol den Tod brachte. Der Insider führt fort: "Conrad Murray will das Märchen erzählen, er sei das eigentliche Opfer!"