Nach schwulenfeindlicher Äußerung - Alec Baldwin gefeuert

Der Schauspieler verliert seine wöchentliche Talkshow

Da ist er wohl zu weit gegangen. Alec Baldwin, 55, hat vor zwei Wochen einen Reporter öffentlich beleidigt und muss nun mit den Konsequenzen leben. Denn wegen seiner schwulenfeindlichen Kommentare wurde er jetzt sogar gefeuert und verlor seine Talkshow.

Hinterher ist man immer schlauer. Er wünscht sich jetzt sicher, er hätte die Worte nie in den Mund genommen. Zwar ist der Schauspieler für seine regelmäßigen Ausraster bekannt, doch hat er dieses Mal sich eindeutig zu weit aus dem Fenster gelehnt.

Denn als am 14. November ein aufdringlicher Reporter ihn und seine Familie verfolgte, riss ihm die Hutschnur. Wütend stapfte er dann auf ihn zu und beschimpfte ihn als "Schw*** lutschende Schw*****, was auch noch auf einem Video zu sehen ist.

Jetzt reagierte auch sein Arbeitgeber, der amerikanische Sender "MSNBC, und beendete das Arbeitsverhältnis mit den Promi, der bereits vor Monaten homophobe Äußerungen von sich gab. Beide Seiten sollen sich "einvernehmlich" getrennt haben, berichtet "NBC News".

Besonders bitter: Die wöchentliche Talkshow "Up Late with Alec Baldwin" lief gerade erst sechs Wochen.

Baldwin selbst bedauert den Vorfall und sah sich und seine Familie in Gefahr. Ob er schon bald wieder einen neuen Job an Land ziehen wird, bleibt fraglich.

Themen