Evan Rachel Wood sauer über geschnittene Oralsex-Szene

'Das ist das Symptom einer Gesellschaft, die Frauen beschämen will'

Evan Rachel Wood, 26, ist stinksauer. Grund für ihren Ärger: eine nachträglich herausgeschnittene Sex-Szene mit Co-Star Shia LaBeouf, 27, in ihrem neuen Film "Charly Countryman".

Auf Twitter hatte sich die Schauspielerin, die im Juli erstmals Mama geworden ist, über die Doppelmoral der Motion Picture Association of America beschwert. Der Verband der sechs größten amerikanischen Filmproduktionsgesellschaften hatte eine Szene, in der LaBeouf Wood oral befriedigte als nicht geeignet für jüngere Zuschauer eingestuft und gestrichen. 

Ganz zum Leidwesen der 27-Jährigen, die sich empört: "Die Szene, in der zwei Hauptcharaktäre 'Liebe machen' wurde geändert, weil jemand den Eindruck hatte, dass es einigen Zuschauern unangenehm sein könnte zu sehen, wie ein Mann einer Frau Oralsex gibt."

Die Schauspielerin schreibt weiter: "Die Szenen, in denen Leute getötet werden, indem man ihnen die Köpfe wegpustet sind intakt und unverändert geblieben." Ganze neun Tweets hatte Wood darauf verwendet, ihren Frust zu erklären.

"Das ist das Symptom einer Gesellschaft, die Frauen beschämen will, weil sie Freude am Sex haben, besonders wenn der Mann nicht genauso gut wegkommt", fährt sie fort. "Wir haben das Recht, auch unseren Spaß zu haben. Es ist jetzt an der Zeit, mal mit dem Fuß aufzustampfen."