Paul Walker tot - Autopsie verschoben

Versagte der Porsche?

Am Wochenende kam die Schreckensmeldung: "The Fast and the Furious"-Star Paul Walker starb mit nur 40 Jahren bei einem Autounfall in einem Porsche Carrera GT. Auch der  Fahrer des Wagens, Roger Rodas, ein professioneller Rennfahrer, war augenblicklich tot. 

Laut dem Online-Nachrichtendienst "Tmz" sind die Leichen so stark verbrannt, dass sie bisher noch nicht identifiziert werden konnten. Man müsse nun erst auf eindeutige Zahnbefunde warten, bis man mit der Autopsie beginnen könne.

Noch ist unklar, wie es überhaupt zu dem Unfall kommen konnte. "Roger war ein Weltklasse-Fahrer", heißt es von einer Quelle. Auch wenn er gerast sei, sei es "absurd" anzunehmen, dass er die Kontrolle über den Wagen verloren hätte.

Laut einem Mitarbeiter von Always Evolving, dem Autoshop, der zum Teil Rodas und Walker gehörte, sei es möglich, dass der 500.000 Dollar (knapp 368.000 Euro) teure rote Wagen versagte. Er habe Flüssigkeit rausströmen sehen und am Unfallort seien keine Bremsspuren gefunden worden; ein klares Indiz dafür, dass Rodas nicht bremsen konnte.

Außerdem soll sich das Feuer nach dem Unfall sehr schnell ausgebreitet haben, was dafür sprechen könnte, dass eine Flüssigkeit ausgetreten ist.

Während die Umstände des Unfalls noch nicht geklärt sind, trauern Millionen von Menschen weltweit um den Schauspieler, der am Abend zuvor noch Spenden für die Taifun-Opfer auf den Philippinen gesammelt hatte.

Walkers 17 Jahre jüngere Freundin hat nach seinem Tod einen Zusammenbruch erlitten; seine 15-Jährige Tochter wurde seitdem nicht mehr gesichtet. Sein Kollege Tyrese Gibson, 34, besuchte die Unfallsstätte und brach weinend zusammen.

Die Dreharbeiten zum siebten Teil von "The Fast and the Furious" wurden vorerst eingestellt.