Strom-Drama um Model Julius G.- Beim Sprayen schwer verletzt

Der 21-Jährige musste ins künstliche Koma versetzt werden

Julius G. zierte das Cover des Vogue-Magazins, lief für Top-Adressen wie Prada, Calvin Klein oder Yves Saint Laurant. Jetzt wurde dem 21-Jährigen seine Leidenschaft fürs Graffiti-Sprayen zum Verhängnis: Das Männermodel aus Hamburg-Rahlstedt liegt mit schwersten Verbrennungen auf der Intensivstation.

Nach Recherchen von "Spiegel TV" schlich sich Julius G. am 31. Oktober mit einigen befreundeten Sprayern in den Gleisbereich zwischen zwei Hamburger S-Bahn-Stationen. Dort sei er auf einen Güterwaggon geklettert und dabei zu nah an eine unter 15.000 Volt stehende Oberleitung geraten sein.

Es kam zu einem so genannten „Lichtbogen“ – ein Stromschlag traf den Sprayer und schleuderte ihn zu Boden.

Seit dem schrecklichen Unfall wird der 21-Jährige auf der Intensivstation einer Spezialklinik in Hamburg-Boberg behandelt. Verbände müssen regelmäßig unter Vollnarkose gewechselt werden. Laut Bundespolizei wurden 70 Prozent seiner Haut verbrannt.

Wie konnte es zu dem Unglück kommen? Julius G. wuchs laut "Hamburger Morgenpost" in einem Hamburger Villen-Viertel auf. Abseits seines glamourösen Lebens als gefragtes Model suchte er offenbar Nervenkitzel bei illegalen Streifzügen.

Ob er jemals auf den Laufsteg zurückkehren kann, ist völlig offen.

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