Kanye West sieht sich als Nelson Mandelas Nachfolger

Nach dem Tod des ehemaligen Präsidenten von Südafrika bezeichnet sich der Rapper als sein Nachfolger

Mit dieser Aussage sorgte Kanye West, 36, für einen Skandal. Der Rapper sieht sich selbst, als den nächsten Nelson Mandale, †95, und sorgt damit für Entsetzten.

Mit diesem Interview hat sich Kanye West sicher viele Feinde gemacht. Eigentlich war der Freund von Kim Kardashian nur zu Gast bei dem Radio-Sender „WGCI“, um sein neues Musikvideo „Bound2“ zu promoten- doch das Gespräch wurde zur Skandal-Nachricht in Südafrika.

Auf die Frage eines Reporters, wer in seinen Augen der nächste Nelson Mandela sei, antwortete der Rapper: „Ich bin der nächste Nelson Mandela. Ich bin erst 36, wenn ich all das betrachte, was ich bereits erreicht habe, ist das der einzige Vergleich der Sinn ergibt. Wenn ich erst einmal 95 bin, werde ich ein größerer Held sein, als er jemals war“, so West.

Mit diesen Worten hat sich der afroamerikanische Rapper viele Sympathien verspielt. Nelson Mandela ist schließlich für viele Menschen ein großes Vorbild. Der ehemalige Präsident Südafrikas kämpfte sein Leben lang gegen Rassismus und für die Gleichberechtigung der Kulturen.

Kein Wunder, dass die Fans des Rappers entsetzt waren, als Kanye die Botschaft seiner Musik mit den Taten von Mandela vergleicht und sich selbst als nächster Anführer der farbigen Bevölkerung bezeichnet.

„Nelson Mandela hat viel Gutes getan, versteht mich da nicht falsch. Aber ich bin auf dem Weg etwas noch viel Größeres zu tun. Ich befreie den Geist mit meiner Musik. Das ist viel wichtiger, als ein paar Menschen von der Apartheid oder was auch immer zu befreien“, sagt West im Interview.

Diese überheblichen Worte werden dem Musiker wohl noch viel Ärger einbringen.