Jennifer Lawrence glaubt nicht an Hollywoods Schönheitsideal

Sie setzt sich dafür ein, die diskriminierende Bezeichnung 'fett' im TV zu verbieten

Jennifer Lawrence hält nichts vom Magerwahn Hollywoods. Jetzt spricht die 23-Jährige in einem Interview darüber, warum die Medien ihrer Meinung nach schuld sind, dass viele Jugendliche nicht zufrieden mit ihrem Körper sind.

Jennifer Lawrence ist bekannt dafür, eine der wenigen Hollywood-Schauspielerinnen zu sein, die auf krankhaftes Kalorienzählen verzichten. Sie ist gegen Size Zero, Botox und sämtliche Verschönerungsmethoden, die in der Branche zum Alltag gehören.

Die hübsche „Tribute von Panem“-Darstellerin findet es falsch, jungen Mädchen ein solches Schönheitsbild vorzuleben. Jetzt spricht Lawrence in einem Interview, das im amerikanischen Fernsehen ausgestrahlt wurde, über die Auswirkungen des scheinbar ungefährlichen Wortes „fett“.

"Es sollte verboten sein, jemanden im TV als dick zu bezeichnen", sagte die Oscar-Preisträgerin. "Die Medien sollten Verantwortung dafür übernehmen, welche Auswirkungen das auf die jüngere Generation hat, auf die Mädchen, die diese TV-Shows sehen", so Lawrence.

Mit dieser Aussage könnte die schöne Blondine durchaus recht haben. Schließlich ist es alles andere als natürlich, eine Figur wie Nicole Ritchie, 32, oder Gwyneth Paltrow, 41, zu haben.

Außerdem wird vor allem in den USA strickt darauf geachtet, nicht zu viel nackte Haut zu zeigen und Zigaretten werden ebenfalls immer öfter verboten. Warum sollte im Fernsehen, dann nicht auch der Magerwahn zensiert werden?