Twitter - Hier wird alles ausgeplaudert

Promi-Gezwitscher im Netz

Immer mehr Promis ­zwitschern im Internet auf der Seite www.twitter.com. Image­-Schaden vorprogrammiert …

Harte Zeiten für Paparazzi. Fotos, für die sie sich normalerweise tagelang auf die Lauer ­legen müssen, liefern die Stars jetzt einfach selbst: Ashton Kutcher, 31, bringt den knackigen Po seiner Ehefrau Demi Moore, 46, in Umlauf, Star-Koch Jamie ­Oliver, 33, zeigt sich im Kreißsaal vor der Geburt seines dritten Kindes – und Paris Hilton, 28, strahlt uns schwer verliebt aus Amsterdam entgegen.

Für die Hotelerbin war es das Debüt im sozialen Netzwerk twitter.com – dort, wo jeder, der sich anmeldet, per Kurznachricht (Miniblog) und/oder Foto bzw. Video der ganzen Welt berichten kann, was er gerade tut. Neben der Zuneigung zu Doug Reinhardt, 23, offenbarte Paris aber auch gleich noch eine massive Rechtschreibschwäche … Das zeigt, wie nahe bei dieser neuen Kommunikationsform Imagegewinn und Peinlichkeit beieinanderliegen.

Noch mehr Beispiele? Rapper P. Diddy, 39, etwa lässt die Welt via Twitter an seiner Vorliebe für Schaumbäder und Tantra-Sex teilhaben. Und Radrennprofi Lance Armstrong, 37, lichtet sich beim allabendlichen Verzehr von Käsecrackern ab.

Welche gewinnbringende Kraft die „Micro-Blogging­-Site“ aber auch haben kann, bewies US-Präsident Barack Obama, 47. Seinen Wahlkampf bestritt er zum großen Teil über Twitter – er brachte es auf über 650 000 „Follower“. Beachtlich, aber nicht unübertroffen: Von Ashton Kutcher wollen zurzeit 890 032 Menschen wissen, was er und Demi den ganzen Tag lang so tun. Den Marktwert seiner 16 Jahre älteren Frau hat das mit Sicherheit gesteigert.

Nicolle Hofmann