Michael Schumacher - Koma und Not-OP

Der Zustand des Formel-1-Fahrers ist kritischer als gedacht

Gestern Morgen, am 29. Dezember, war Michael Schumacher, 44, beim Skifahren gestürzt und mit dem Kopf gegen einen Felsen geprallt. Seine Sprecherin unterschätzte die Situation zunächst und berichtete, dass der Weltmeister keine ernsten Verletzungen davongetragen hat. Jetzt wurde jedoch bekannt, dass sein Zustand sehr viel kritischer ist als bisher angenommen.

Es handelt sich nicht bloß um eine Gehirnerschütterung, denn bei seiner Einlieferung in das Krankenhaus war Michael Schumacher bereits ins Koma gefallen und musste so schnell wie möglich notoperiert werden.

Die Diagnose: Kopftrauma mit Koma. Dies teilte das Management des 44-Jährigen am späten Sonntagabend mit. Seine Verletzungen müssen umgehend neurochirurgisch behandelt werden.

Auch wenn der Rennfahrer noch an der Unfallstelle erstversorgt wurde und anschließend direkt mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen worden ist, so ist sein Zustand zurzeit in einem mehr als kritischen Zustand.

Schumacher wird jetzt im Traumazentrum der Klinik behandelt, es wurde sogar der Spezialist Professor Gérard Saillant aus Paris eingeflogen, der ihn bereits 1999 bei seinem schwersten Formel-1-Unfall behandelt hatte.

Seine Frau und seine beiden Kinder sind am Abend ebenfalls in der Klinik eingetroffen. Sie und viele Fans hoffen nun, dass der Formel-1-Fahrer so schnell wie möglich wieder gesund wird und keine bleibenden Schäden davonträgt.