Michael Schumacher - Linke Hirnhälfte seit Jahren geschädigt

Bei dem Ski-Unfall wurde jetzt auch noch der rechte Teil angegriffen

Sein Zustand ist unverändert kritisch: Michael Schumacher, 45, liegt weiterhin im Koma. Die Hoffnung auf Genesung gibt es trotzdem noch. Sein Leibarzt erklärte jetzt, dass Schumis linke Hirnhälfte seit einem Motorrad-Unfall geschädigt sei.

Seit fast vier Jahren ist die Funktion der linken Gehirnhälfte stark beeinträchtigt. Das bestätigt Dr. Johannes Peil, der Schumacher seit einiger Zeit ärztlich begleitet. Peil ist auch jetzt bei Schumi in Grenoble vor Ort.

"Die linke Arterie Verte­bralis wurde damals zerschlagen. Davon hat man nur zwei. Die Arterien versorgen u.a. das Kleinhirn", so der Arzt.

Bei dem schlimmen Ski-Unfall am vergangenen Wochenende wurde nun auch die rechte Hirnhälfte geschädigt. Was das für Schumacher bedeutet, sollte er aufwachen, ist ungewiss.

Desweiteren wurde jetzt bekannt, dass der ehemalige Rennfahrer eine Helmkamera bei dem Aufprall trug. Diese könnte, laut den Ermittlern, Aufschluss über den Unfallhergang geben.

Eine weitere Erklärung über den Zustand des Sportlers werde es erst bei einer Veränderung geben, so Managerin Sabine Kehm.