Deutscher Tourist filmte Michael Schumachers Ski-Unfall

Der Rennfahrer war 'gemächlich' und 'mit maximal 20 Stundenkilometern' unterwegs

Seit nun einer Woche liegt Formel-1-Legende Michael Schumacher, 45, im künstlichen Koma. Bei der Klärung der Frage, mit welcher Geschwindigkeit der Profi-Rennfahrer vor seinem verhängnisvollen Sturz fuhr, könnte nun ein deutscher Urlauber helfen. Ein 35-jähriger Flugbegleiter aus Essen hatte den Unfall aus nur wenigen Meter Entfernung aufgezeichnet. 

Eigentlich wollte der Mann seine Freundin mit seinem Smartphone aufnehmen, als sich der Unfall im Hintergrund ereignete. Wie bisher berichtet wurde, soll Schumachers Helm bei dem Aufprall gegen einen Felsen in drei Teile gebrochen sein. 

Auf dem Video soll zu sehen sein, wie ein Skifahrer in dem nicht präperierten Teil zwischen zwei Pisten über den Schnee fährt und schließlich zu Fall kommt. Der Augenzeuge meldete sich am Freitag, 3. Januar, mit dem Filmmaterial beim "Spiegel". Weiterhin habe er verraten, dass Schumi "gemächlich" und mit "maximal 20 Stundenkilometern" unterwegs gewesen sei.

Laut Informationen des "Spiegel" will der Augenzeuge das Videomaterial an die Staatsanwaltschaft übergeben. Schumacher war am 29. Dezember im französischen Skigebiet Méribel gestürzt und hatte sich schwer am Kopf verletzt. Seinen Zustand beschrieb Managerin Kehm zuletzt als "unverändert kritisch, wenn auch stabil".