Drew Barrymore über ihr angespanntes Verhältnis zur Mutter

'Wir können zum jetzigen Zeitpunkt nicht Teil unserer Leben sein.'

Drew Barrymore, 38, hat allen Grund zur Freude. Immerhin erwartet die Schauspielerin im Moment ihr zweites Baby. Zu ihrer eigenen Mutter hat die Leinwandschönheit hingegen keine gute Beziehung. 

In der aktuellen Ausgabe von "Marie Claire" spricht sie über das "härteste Thema in ihrem Leben." Drew wurde als Kinderstar berühmt, im Alter von neun Jahren war sie bereits für einen Golden Globe nominiert. Doch abseits der Kamera verlief ihre Leben alles andere als traumhaft.

Ihre Eltern ließen sich scheiden als sie neun war - sie begann zu rauchen. Im Alter von elf Jahren trank sie Alkohol, nur ein Jahr später rauchte sie Marihuana. Mit 13 nahm sie Kokain, schon als Teenager ging sie zweimal in eine Entzugsklinik - das zweite Mal, nachdem sie sich im Alter von 14 Jahren das Leben nehmen wollte. Mit 15 ließ sie sich letztlich gerichtlich für volljährig erklären - ihr Verhältnis zu ihrer Mutter hat sie niemals aufarbeiten können.

"Meine Beziehung zu meiner Mutter ist wirklich kompliziert. Ich war gegenüber meiner Mutter immer mitfühlend und sogar noch mehr, als ich ein Kind bekam und wir darüber eine wirklich erstaunliche Unterhaltung führte", erklärt der "50 erste Dates"-Star. 

"Das hat es mir dennoch nicht ermöglicht, die Distanz zu mindern. Es ist das härteste Thema in meinem Leben. Ich war nie einfach nur böse auf sie. Ich fühlte immer eine Schuld, Mitgefühl und äußerste Empfindlichkeit. Aber wir können zum jetzigen Zeitpunkt nicht Teil unserer Leben sein", so die Schauspielerin.

Bei der Erziehung ihrer 15 Monate alten Tochter Olive helfen ihr nun die Eltern ihres Ehemanns, Will Kopelmann. "Ich hätte nicht gedacht, dass ich das jemals erfahren würde. Das ist so sicher und positiv und gesund, weil sie intakte Werte haben. Es war für mich eine große Sache. Und genau das möchte ich für meine Familie."