Shitstorm - Ist Liam Payne von One Direction homophob?

Der Sänger ist ein Fan des schwulenfeindlichen Phil Robertson aus 'Duck Dynasty'

Also mit dem Twittern macht er sich aber keine Freunde. Liam Payne, 20, der eigentlich als Sänger bei One Direction von zahllosen Fans auf der ganzen Welt angehimmelt wird, musste sich erst letzte Woche böse Kommentare anhören. Nun wird ihm aufgrund eines Tweets vorgeworfen, homophob zu sein.

Eigentlich ist es ja ganz einfach. Man hat 140 Zeichen, benutzt Hashtags und Verlinkungen und fachsimpelt über Gott und die Welt. Doch oft ist es schwieriger als man denkt. Denn besonders Stars müssen ihre Worte mit Bedacht wählen.

Auch Liam musste diese Lektion lernen. Als großer Fan der Serie "Duck Dynasty" twitterte er: "@williebosshog Viel Liebe an dich und deine Familie. Ich habe großen Respekt vor deinem Reichtum und die Familienwerte, die ihr noch immer habt. Ich bin ein großer Fan."

Eigentlich nicht schlimm, das Problem ist nur, dass sich Phil Robertson, an den der Tweet gerichtet war, erst kürzlich im Interview mit "GQ" negativ zu Homosexualität geäußert hat und es als "Sünde" bezeichnet hat. Kurze Zeit später überschlugen sich die Reaktionen. Er wurde als "schwulenfeindlich" im Netz beschimpft.

Das wollte der Sänger, der seit wenigen Monaten mit Sophia Smith, 25, zusammen ist, nicht auf sich sitzen lassen.

"Nur weil ich eine Show toll finde und die Art, wie sie als Familie zusammenhalten, bedeutet das nicht, dass ich alles in Ordnung finde, was diese Person sagt" oder "Ich kann nichts tun, ohne dass darüber geurteilt wird", lauteten nur zwei seiner Antworten darauf.

Doch egal, was er sich dabei dachte und meinte, bei den Promis wird eben alles auf die Goldwaage gelegt.