Berlinale - So wild feierte George Clooney in der Hauptstadt

Erst die Arbeit, dann die Aftershow-Party

Es sollte ein gesetztes Geschäftsessen werden. Doch dann ließ George Clooney, 52, die Champagnerkorken knallen und organisierte eine Super-Sause!

Hollywood-Star George Clooney hat Berlin zwar schon wieder verlassen. Doch noch immer spricht die ganze Stadt von seiner wilden Partynacht.

Am Freitag, 7. Februar 2014, stellte der Schauspieler seinen neuen Film „Monuments Men – Ungewöhnliche Helden“ im Rahmen der Berlinale vor, bei dem er nicht nur die Hauptrolle spielt, sondern auch Regie führt. Am Abend lud er sein Filmteam dann zum Dinner, das alles andere als gewöhnlich verlief...  

George packt die Fleischeslust

Einen Tisch für zehn Personen, bitte möglichst weit hinten im Lokal – so lautete die Reservierungsanfrage, die beim „Grill Royal“ auf der Friedrichstraße einging. Dass hier halb Hollywood Platz nehmen würde, damit hatte zu diesem Zeitpunkt niemand gerechnet.

Um 18.30 Uhr strahlte Clooney auf dem roten Berlinale-Teppich, etwa zwei Stunden später fuhr er dann herrlich unprätentiös in seiner grauen Cashmerestrickjacke im Steakrestaurant der beiden Gastronomen Stephan Landwehr und Boris Radczun vor. Mit dabei: sein Kollege und bester Kumpel Matt Damon, dessen Frau Luciana Barroso, John Goodman und Oscar-Preisträger Jean Dujardin. Und später gesellten sich auch noch Bradley Cooper und seine Model-Freundin Suki Waterhouse dazu. Aber der Reihe nach...

Zehn Steaks für 1.500 Euro

Die Kellner des „Grill Royal" sind prominente Gäste gewohnt, aber auch sie staunten nicht schlecht, als plötzlich George Clooney mit seinen neun Promi-Freunden eine Bestellung aufgab. Und die hatte es in sich: Chateubriand für alle – sprich zwei Rinderfilets mit Beilagen für 149 Euro pro Teller. „Das ist Clooneys Lieblingsgericht“, verrät einer der Angestellten. „Er war schon ein paar Mal hier bei uns im Grill und bestellt immer nur das.“ Zum Fleisch ließ Clooney Rot- und Weißweine kommen, u.a. einen goldgelben Chardonnay vom Weingut Silvio Jermann: Jahrgang 2011, 120 Euro pro Flasche. 

Schampus statt Schokolade

Dessert orderte Clooney nach dem üppigen Dinner nicht. Stattdessen brachte man ihm Champagner. Der sorgte sicher auch dafür, dass die Stimmung am Tisch gegen 22 Uhr immer gelöster wurde. Es wurde gelacht und umarmt, kaum einen hielt es noch auf den Stühlen. Clooney organisierte seine eigene kleine Steh-Party. Zu der auch immer neue Gäste stießen: Während die Premiere seines Films „American Hustle“ noch lief, stand plötzlich auch Bradley Cooper, 39, mit seiner Freundin Suki Waterhouse, 22, an Clooneys Tisch. Die beiden hatten Hunger und bestellten noch schnell Essen nach. Chateubriand natürlich. 

Feiern bis fünf Uhr morgens

Um kurz nach Mitternacht wankte Clooney mit seinen Gästen sichtlich angeheitert aus dem „Grill Royal“. Nicht zum Vordereingang, an dem sich bereits Fotografen postiert hatten. Seine Limousine wartete am Hintereingang. Die brachte die Hollywood-Gesellschaft auf direktem Weg ins Hotel – genauer: ins „Soho House“ in der Berliner Torstraße. Hier wurde weitergefeiert – allerdings ganz ungestört. Noch bis nach fünf Uhr morgens brannte Licht in der 253-Quadratmeter-Suite von Cooper, die mit einer eigenen Bar und einem Piano ausgestattet ist (4.500 Euro pro Nacht).

Was für ein Abend!