Amy Adams nach Handttaschen-PR sauer auf Valentino

Die Schauspielerin distanziert sich von dem Luxus-Label

Es ist wirklich ein makaberer PR-Schachzug, den sich das Luxus-Label Valentino in der vergangenen Woche leistete. Während sich Amy Adams, 39, am Donnerstag. 6. Februar, bei der Totenwache für Philip Seymour Hoffman, †46, von ihrem Kollegen und Freund verabschieden wollte, nutzte die italienische Modemarke den Namen der Schauspielerin zu Werbezwecken. 

Eigentlich war sie gekommen, um dem Oscarpreisträger in Stille die letzte Ehre zu erweisen. Doch plötzlich stand die "American Huste"-Darstellerin selbst im Fokus der Öffentlichkeit. 

Unfreiwillige Werbung

Der Grund: Amy Adams trug zur Trauerfeier eine mehr als 3.000 Dollar teure Handtasche von Valentino. Der Hersteller freute sich über dem prominenten Träger und schrieb wenige Stunden später in einer Pressemitteilung: "Wir freuen uns, verkünden zu können, dass Amy Adams die Valentino Garavany Rockstud Duble Tasche aus der Frühling/Sommer Kollektion am 06. Februar in New York trug."

Statt erfolgreicher PR droht Image-Schaden

Eine Totenwache zu eigenen Werbezwecken nutzen: Das geht gar nicht! Das findet auch Amy Adams, 39, die sich über ihren Sprecher von dem Modeunternehmen distanziert: "Amy Adams ist kein bezahltes Werbegesicht für Valentino, und die Andeutung, sie würde den Moment nutzen, um an einer Promotion-Aktion teilzunehmen, ist wahrhaft erschreckend."

Velentino entschuldigt sich

Valantino hat sich mittlerweile für seinen Fauxpas öffentlich entschuldigt. "Uns war nicht bewusst, dass das Foto gemacht wurde, während sie der Totenwache von Philip Seymour Hoffman beiwohnte. Es war ein Fehler und wir entschuldigen uns bei Ms. Adams, die nicht Teil unserer PR-Bemühungen war oder etwas davon wusste", hieß es in einem Presseschreiben.