Richter spricht Jackson-Fans Schmerzensgeld zu

Die Kläger erhalten einen Euro und gerichtliche Anerkennung ihres Opfer-Status

Fünf Fans des verstorbenen Popstars Michael Jackson, † 50, haben einen wirklich skurrilen Schmerzensgeld-Prozess gewonnen. Ein französisches Gericht sprach jedem der Kläger symbolisch einen Euro zu. 

2009 verstarb der "King of Pop" Michael Jackson an einer Überdosis Propofol, die ihm sein Leibarzt Conrad Murray verabreichte. Er ließ Millionen trauernde Fans zurück. Nun haben fünf Jacko-Anhänger Schmerzensgeld gefordert. Mit Erfolg!

Wie der Nachrichtensender BFM-TV am Mittwoch, 12. Februar, berichtete, erkannte ein Richter aus Orléans Ansprüche der Kläger gegen Jacksons früheren Arzt als gerechtfertigt an und sprach ihnen symbolisch je einen Euro zu.

Die Fans aus der Schweiz, Belgien und Frankreich beklagten durch den Verlust ihres Idols, psychischen Schaden erlitten zu haben. Allein für den Euro haben sie den Gang vors Gericht aber nicht angetreten.

Vielmehr ging es den Klägern um die gerichtliche Anerkennung ihres Opfer-Status. Denn nur mit diesem sei ein Besuch der Grabstätte Jacksons in Los Angeles möglich.