Olympia-Sportler Jürgen Brümmer erstickt Sohn

Der Familienvater beging anschließend Selbstmord

Ein Familiendrama erschüttert Stuttgart. Jürgen Brümmer, 49, war in den 80er-Jahren einer der besten deutschen Turner Deutschlands und trat 1988 sogar bei der Olympiade an; er war neunfacher Deutscher Meister. Jetzt ist Jürgen Brümmer tot, er hat Selbstmord begangen. Laut Angaben der "Bild" nahm der ehemalige Sportler sich das Leben, nachdem er seinen 15-jährigen behinderten Sohn erstickte. 

Gegen 3 Uhr nachts wurde von Autofahrern auf dem Körschtalviadukt (55 Meter Höhe) bei Stuttgart ein Auto entdeckt, doch kein Fahrer. Die Polizei wurde alamiert, suchte das Gebiet ab und fand schließlich eine Leiche: Es ist Jürger Brümmer.

Brümmers Witwe wurde informiert. Dann folgte der nächste Schock. Der jüngere Sohn der Familie lag leblos in seinem Kinderzimmer.

Simon Brümmer soll ein unbeschwerter Junge gewesen sein, bis er im Februar 2012 bei Rot über die Ampel ging und von einer Autofahrerin erfasst wurde; Simon erlitt schwere Kopfverletzungen und konnte laut einer Bekannten seitdem nicht mehr sprechen und war zudem gelähmt.

Wie konnte es zu dem Todes-Drama kommen?

Jürgen Brümmer, der in Stuttgart eine Physiotherapie-Praxis führte, erholte sich offenbar nie von diesem schrecklichen Schicksalsschlag. Die Polizei geht davon aus, dass der ehemalige Sportler erst seinen Sohn erstickte und anschließend sein eigenes Leben beendete.

Neben seiner Frau hinterlässt er den 16-jährigen Bruder von Simon.

 

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