OMG! Rassismus und Prügelei beim Wiener Opernball

Kim Kardashian war nicht die einzige Enttäuschung für Richard Lugner

Johannes B. Kerner hatte noch versucht, den pöbelnden Gast zu besänftigen Der Begleiter von Johannes B. Kerner schlug zu, als ein betrunkener Ballgast ein Sektglas nach dem Moderator warf Das hat gesessen! Das Blut tropfte auf das schicke Opernball-Hemd Kim Kardashian war nicht die einzige Enttäuschung für Richard Lugner beim Wiener Opernball

Das hatte er sich sicher anders vorgestellt! Richard Lugner hatte Pech auf voller Linie bei seiner diesjährigen Gastauswahl für den Wiener Opernball. Statt einem glamourösen Abend mit Prunk, Tanz und Vergnügen bekam er eine zickige Kardashian, eine Schlägerei und war schon vor Mitternacht allein in seiner Loge.

Dass Kim Kardashian nicht die beste Wahl für seine prominente Begleitung zum Opernball war, hatte Richard Lugner schon vor dem großen Abend bemerkt. Die 250.000 Euro hätte er auch besser investieren können.

Wer gedacht hätte, dass sich der Reality-Star nach der verkürzten Pressekonferenz und der abgebrochenen Autogrammstunde wenigstens beim tatsächlichen Opernball benehmen würde, irrte.

Kein Foto für die Paparazzi

Zunächst boykottierte die Diva das Blitzlichtgewitter auf dem roten Teppich, das Lugner so liebt, denn sie schlich sich laut "news.at" heimlich durch einen Seiteneingang in die Oper, ungesehen von Paparazzi. Wobei ihr Kleid auch nicht sehenswert gewesen ist.

Während dem Ball kam es dann auch noch zu einer Schlägerei direkt vor der Loge des Bauunternehmers. Ein betrunkener Ballgast habe Johannes B. Kerner angepöbelt und ihn beschimpft: "Wer hat ihr Ticket bezahlt? Erklären Sie sich! Sie sind der neue Wulff!"

Schlägerei vor Lugners Loge

Kerner habe noch zu beschwichtigen versucht, und sich zum Gehen gewendet, als der Ballgast mit einem Sektglas nach ihm warf. Der Begleiter des Moderators schlug dem Betrunkenen daraufhin mit der Faust ins Gesicht, wovon dieser eine blutende Wunde trug.

Kim Kardashian blieb nicht lange auf dem Ball, sie verschwand kurz nach dem Interview mit dem ORF, indem sie sich noch begeistert gezeigt hatte. Das Event sei größer und glamouröser, als sie es sich vorgestellt hatte. Trotzdem hatte sie es wohl eilig, zu verschwinden und ließ auch den offiziellen Fototermin der Lugnergäste in Abendrobe platzen.

"Ich bin froh, dass sie weg ist"

Verständlich also, dass Lugner nicht sehr traurig über ihr Verschwinden war: "Ich bin froh, dass sie weg ist", meinte er. "Sie trat fünf Minuten bei der Pressekonferenz auf, gab fünf Minuten Autogramme und jetzt ist sie schon wieder weg. Ich habe für das Honorar zehn Minuten mit ihr verbracht", fasste er seine Niederlage zusammen.

Kim hatte ihm so viele Schwierigkeiten bereitet, dass sein "Schwiegersohn in spe" Helmut Werner dem Baulöwen noch Oliver Pocher zum Ball lotste. Aber auch der blieb nicht lange, sondern verließ die Veranstaltung ebenfalls kurz nach Kim Kardashian.

Rassismus - Pocher sorgte für Shitstorm

Auch mit ihm lief es jedoch alles andere als reibungslos. In seinem ORF-Interview meinte er, er werde vielleicht noch tanzen, warte jedoch auf "Niggas in Vienna", woraufhin ein Shitstorm auf Twitter losbrach.

"Hat der Pocher wirklich das N-Wort live im ORF gesagt?", fragte ein Twitterer. Ein anderer User versuchte, Pocher zu erklären: "War wohl eine Anspielung auf Kanye West's Song Ni**as in Paris", doch "Der Witz ging in die Hose", lautete das Urteil des Twitterers.

Damit war der Abend besonders für Lugner wohl ein Total-Reinfall. Mal sehen, ob er im nächsten Jahr mehr Glück haben wird.