Madonna: Neue Adoption in Afrika

Letzter Ausweg

Madonna gibt nicht auf. Nachdem ihr Adoptionantrag in Malawi knallhart abgelehnt wurde, will sie sich jetzt in einem anderen afrikanischen Land nach einer Tochter umsehen.

Am 03. April wurde Madonnas Traum von einer zweiten Tochter zerstört. Das Oberste Gericht Malawis hatte ihr die Adoption der vierjährigen Chifundo Mercy James verweigert, obwohl sich die 50-jährige Pop-Diva nichts sehnlicher wünschte, als dieses Kind. "Wenn man Chifundo James die Möglichkeit verweigert, von mir adoptiert zu werden, setzt man sie unvermeidbar den Entbehrungen und dem Trauma eines Lebens als Waise aus", klagte sie nach der Urteilsverkündung. Mit dieser Absage hatte sie nicht gerechnet, besonders weil die Sängerin sonst immer das bekommt, was sie will. Doch Madonna wäre nicht Madonna, hätte sie nicht schon einen Plan B entwickelt - ein neues Kind soll her. Diesmal möchte sie ihr Adoptions-Glück in Nigeria versuchen und hat schon erste Kontakte zu Behörden herstellen lassen.

Und damit sie als alleinerziehende Mutter von drei Kindern nicht schon wieder Probleme bekommt, möchte sie ihren derzeitigen Partner Jesus Luz stärker in die Adoption miteinbeziehen. Angeblich will das Paar schon bald zusammen nach Nigeria reisen und erste Waisenhäuser besuchen. Doch was wird dann aus der kleinen Mercy aus Malawi? Wird sie einfach durch ein anderes afrikanischen Mädchen ersetzt? Falsch gedacht, denn Madonna will weiterhin um sie kämpfen und das Gerichtsurteil anfechten. Vielleicht werden Lourdes, Rocco und David dann sogar schon bald zwei kleine Schwesterchen haben.