Markus Lanz über öffentlichen Druck

'Manchmal habe ich das Gefühl, das wird alles zu viel'

Markus Lanz, 44, hat in letzer Zeit so einige harsche Kritik an seiner Person einstecken müssen. Zuletzt wurde sogar per Online-Petition seine Absetzung gefordert. Nun verrät der Moderator in der Zeitschrift "Emotion" wie er mit dem öffentlichen Druck umgeht. 

In dem Interview zeigt sich der 44-Jährige von seiner nachdenklichen Seite. Auch wenn er sich sonst selten zu den Anfeindungen äußert, wird klar, dass die Schelte nicht spurlos an ihm abprallt. "Manchmal habe ich das Gefühl, das wird jetzt alles zu viel", gesteht der gebürtige Südtiroler. 

Öffentlichkeit hat eine "ungeheure Wucht"

"Wenn ich im Sommer auf einer Wiese sitze, denke ich, ich kann das alles beherrschen. Doch das ist eine Illusion. Öffentlichkeit kommt mit einer ungeheuren Wucht daher." Eine Wucht, der er auf seine eigene Weise zu entfliehen versucht: "Stecker raus, Telefon aus. Abkoppeln vom Medienalltag, das brauche ich. Im Auto bleibt meistens sogar das Radio aus", erklärt er weiter. 

Ständige Beobachtung zehrt an ihm 

Besonders ärgert sich der "Wetten, dass..?"-Moderator über das Benehmen mancher Leute, die ihn partout nicht in Ruhe lassen wollen: "Im Restaurant heimlich mit dem Handy gefilmt zu werden, wie ich mir mein Schnitzel reinschiebe und dabei kaue. Das ist einfach nur bescheuert." 

Am Ende des Tages steckt eben auch in dem erfahrensten Medien-Profi nur ein Mensch.