David Kross: Ein Deutscher erobert Hollywood

Exklusiv-Interview

Er hat diesen frischen, unverbrauchten Charme. Frauen und Regisseure weltweit geraten bei seinem Namen in Verzückung: David Kross, 18 Jahre jung, deutscher Shootingstar. In Cannes traf OK! ihn zum Interview – und wurde auch verzaubert &h

Sie wurden gerade mit dem Filmpreis Trophée Chopard geehrt.
Der wievielte Award ist das für Sie?

Da muss ich kurz überlegen. (lacht) Für „Knallhart“ habe ich einen Preis als bester Darsteller bekommen, dann den Shooting-Star-Award auf der Berlinale – und jetzt den hier! Und ich finde, er sieht wunderschön aus! Den kann man sich doch ins Zimmer stellen!

Wo stehen denn die anderen?
Der Shooting Star steht neben dem Bett, noch eingepackt, der wartet noch auf den perfekten Platz.

Sie haben in der letzten Zeit viel erlebt: die Berlinale, die Filmfestspiele in Cannes, sie waren sogar bei der Oscar-Verleihung. Wie überleben Sie diese ganzen Partys?
Das ist mir bisher noch nicht so gut gelungen! Gestern Nacht habe ich nur vier Stunden geschlafen, dabei bin ich ein leidenschaftlicher Langschläfer! Aber zur Not steige ich eben müde in den Flieger.

Was werden Sie zu Hause von diesem Trip nach Cannes erzählen?
Alles! (lacht) Wie toll diese Terrasse ist, auf der ich Interviews führe – mit Blick über die Croisette und aufs glitzernde Meer. Wie toll das Wetter war. Und wie interessant es ist, sich die Leute und den Luxus anzugucken.

Sie wachsen immer mehr in diese neue Welt hinein. Kommen Sie mit dem Showbusiness gut klar?
Vielleicht wirkt es so. Aber eigentlich ist es immer noch komisch. Interviews zu geben ist total ungewohnt. Das fällt mir schwerer, als bei einer Premiere über den roten Teppich zu laufen. Das ist ja relativ einfach: Da braucht man nur zu grinsen, während andere einen fotografieren.

Was steht bei Ihnen demnächst an?
Im Oktober kommt mein neuer Film raus, das deutsche Drama „Same Same But Different“ von Detlef Buck. Mit ihm habe ich auch „Knalhart“ gemacht, meinen ersten großen Film. Da freue ich mich drauf! Diesen Film habe ich direkt nach „Der Vorleser“ gedreht, in Kambodscha.

Werden Sie kribbelig, wenn Sie länger nicht vor der Kamera stehen?
Ja, und es fängt langsam wieder an. Gerade wenn man dann andere Schauspieler, die großartige Arbeit leisten, auf der Leinwand sieht, dann kribbelt’s. Dann spüre ich einfach, dass ich wieder etwas machen muss …

Mariam Schaghaghi