Uli Hoeneß serviert Journalisten Würstchen nach Knast-Urteil

Statt eines Statements speiste er die Wartenden mit einem Snack ab

Damit haben die Journalisten vor dem Haus von Uli Hoeneß, 62, in Bad Wiessee wohl nicht gerechnet. Der zurückgetretene Ex Bayern-Trainer versuchte den Wissens-Hunger vor seinem Haus mit ein Paar Würstchen zu stillen. Zu blöd, dass diese wohl eher auf eine Stellungnahme aus waren.

Gestern, am 13. März, kam das Gericht im Fall um Uli Hoeneß, der Steuern in Millionenhöhe hinterzogen hatte, endlich zu einem Urteil. Der 62-Jährige muss für 3,6 Jahre ins Gefängnis.

Anders als erwartet hat er nicht Revision eingelegt, sondern wird die Haftstrafe antreten. Bei guter Führung kann er jedoch bereits nach der Hälfte, das heißt 21 Monaten, entlassen werden. 

Er verlässt den Saal erhobenen Hauptes

Den Reportern wollte er kein weiteres Statement geben. Einzig auf seiner Homepage äußerte er sich zu dem Urteil und seiner Entscheidung, für seine Taten zu stehen: „Das entspricht meinem Verständnis von Anstand, Haltung und persönlicher Verantwortung. Steuerhinterziehung war der Fehler meines Lebens“.

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