Peaches Geldof - Führte Saft-Diät zum Tod?

Extremdiäten zerstören die Organe! Das It-Girl berichtete von Flüssig-Kur

Der Tod von Peaches Geldof schockiert - mit nur 25 Jahren verstarb die Tochter von Musiklegende Bob Geldof, 62, völlig unerwartet in ihrem Haus und hinterlässt zwei kleine Söhne. Ein trauriges Schicksal, das sie selbst durchmachen musste, denn ihre Mutter Paula Yates  (†41) starb, als Peaches elf Jahre alt war. 

Geldof machte 'extrem gefährliche' Saft-Diäten

Peaches' Tod wirft viele Fragen auf - nahm sich die junge Mutter das Leben? War es eine versehentliche Überdosis? Die Polizei in Kent bestätigte, am Todesort seien "keinerlei Spuren von harten Drogen" gefunden worden. Auch ein Abschiedsbrief fehlt.

Laut Freunden litt Peaches an einer Schilddrüsenerkrankung. Schilddrüsenerkrankungen können, wenn sie nicht behandelt werden, schwerwiegende gesundheitliche Probleme mit sich bringen. Schaut man sich die letzten Fotos von Peaches an, sieht man eine abgemagerte, blasse Frau mit tiefen Augenringen.

Sie ernährte sich zeitweise nur von Flüssigkeiten

Mit dem englischen "OK!"-Magazin sprach Peaches über ihre extremen Diät-Gewohnheiten. So ernährte sie sich zeitweise nur von Flüssigkeiten: "Ich mache Saft-Diäten. Man entsaftet Gemüse und trinkt es drei Mal am Tag. Es ist widerlich. Ich mache es gewöhnlich etwa einen Monat lang." 

Saft-Diäten sind derzeit der letzte Schrei. Was viele im Magerwahn vergessen: Der menschliche Körper braucht feste Nahrung - und Säfte allein reichen selten aus, um einen Menschen mit allen notwendigen Nährstoffen zu versorgen.

Versagte ihr Herz?

Zum Zeitpunkt des Interviews kommentierte Cath Collins, die Sprecherin der British Dietetic Association, Geldofs Extrem-Diät mit den folgenden Worten:

"Rapides Abnehmen führt nicht nur dazu, dass man Muskeln verliert. Die inneren Organe versagen langsam".

Sich nur von Früchten und Gemüse zu ernähren, sei eine "extrem gefährliche Diät" und könne zu einem plötzlichen Herzstillstand führen. Anorexiker sterben häufig an Herzversagen.