Michael Jackson: Welche Rolle spielt sein Leibarzt?

Tod bleibt mysteriös

Die Gerüchte um den Tod des King of Pop nehmen immer mysteriösere Züge an. Was ist genau passiert und wer hat Schuld? Ein Name der dabei immer wieder auftaucht: Dr. Conrad Murray, der Leibarzt und Vertraute von Michael Jackson.

Was ist genau ist in der Jackson-Villa am vergangenen Donnerstag passiert? Ein Mann muss es wissen: Dr. Conrad Murray. Denn er hat versucht Michael Jackson zurück ins Leben zu holen. Doch der Leibarzt von Michael Jackson war nach seinen Wiederbelebungsmaßnahmen spurlos aus der Villa verschwunden. Nach Medienberichten steht eins aber offensichtlich fest, Murray soll Michael Jackson regelmäßig mit Schmerzmitteln, Antidepressiva und Beruhigungsmitteln versorgt haben. Der Kardiologe habe Jackson sogar täglich eine Spritze mit Demerol verabreicht, auch vergangenen Donnerstag.

Das genau solch ein starkes Schmerzmittel zum Tod des King of Pops geführt haben kann, wirft kein gutes Licht auf den nebenbei hochverschuldeten 51-Jährigen. Am Sonntag meldete er sich dann schließlich über seinen Anwalt zu Wort und ließ verlauten, dass die Gerüchte "absolut falsch" seien und er Jackson niemals Schmerzmittel verabreicht oder verschrieben habe.

Doch die letzten Stunden in Michael Jacksons Leben müssen sehr dramatisch verlaufen sein. Jacksons Körper soll starke Verletzungen durch die Wiederbelebungsversuche seines Arztes Dr. Murray aufweisen, die laut Polizeinotruf direkt auf dem Bett durchgeführt wurden und nicht, wie notwendig auf einer stabilen Oberfläche. Außerdem soll er Jackson angeblich vier Adrenalin-Spritzen unmittelbar ins Herz injiziert haben.

In der Zwischenzeit ist der Arzt wieder aufgetaucht und wurde von der Polizei bereits verhört, doch letztendlich wird erst das toxikologische Gutachten Klarheit über die genaue Todesursache Michael Jacksons und ein eventuelles Verschulden des Arztes bringen.