Missbrauchsvorwürfe gegen 'X-Men'-Regisseur Bryan Singer

Hat sich der 48-Jährige an einem Minderjährigen vergriffen?

Bryan Singer, 48, der Regisseur der "X-Men"-Filme muss nun wegen der mutmaßlichen Vergewaltigung eines Teenagers vor Gericht. Handelt es sich dabei um Rufmord oder bitteren Ernst?

Das Opfer heißt Michael Egan und ist inzwischen 30 Jahre alt. Noch ist unklar, warum Egan sich erst jetzt zu den Vorfällen äußert. Nach Berichten des Filmmagazins "Variety"  behauptet das Opfer, dass der "X-Men" Regisseur ihn vor mehr als zwanzig Jahren auf einer Party sexuell missbraucht habe.

Er gab dem Jungen Alkohol und Drogen

1999 wurde Egan angeblich vom dem 48-Jährigen zu einem Event in Hollywood-Kreisen eingeladen, das dafür berüchtigt war, Kontakte zwischen Erwachsenen und Jungs im Teenager-Alter herzustellen.

Der "X-Men"Regisseur habe dem minderjährigen Jungen damals zunächst eine Rolle in einem seiner nächsten Filme angeboten und ihm dann Alkohol und Drogen gegeben. Danach soll er den Teenager zu sexuellen Handlungen gedrängt haben.

Will das Opfer nur Schlagzeilen machen?

Singers Anwalt dementiert die Anschuldigen vehement und ließ gegenüber  dem Online-Nachrichtendienst "TMZ" verlauten: “Es ist offensichtlich, dass es hier um den Versuch geht, Publicity zu generieren. Gerade wo in ein paar Wochen Bryans neuer Film im Kino startet.”

Der neue Streifen, "X-Men - Zukunft ist Vergangenheit", wird in Deutschland am 22. Mai in den Kinos starten - ob Singer der Premiere überhaupt beiwohnen wird, ist fraglich - schließlich muss er sich schon bald vor Gericht verantworten.