Julia Roberts - Tod von Halbschwester brach ihr Herz

Die Schauspielerin bricht ihr Schweigen

Vor knapp drei Wochen wurde Julia Roberts, 46, Halbschwester tot in ihrer Wohnung aufgefunden - Nancy Motes starb mit nur 37 Jahren. Die Todesursache wurde nie öffentlich gemacht, doch Motes hatte jahrelang ein schweres Drogenproblem und soll sich Gerüchten zufolge das Leben genommen haben. Die Schwestern hatten stets ein angespanntes Verhältnis, doch die Schauspielerin soll am Boden zerstört gewesen sein, als die vom Tod erfuhr und sagte alle öffentlichen Termine ab. Jetzt hat sie erstmals über den Verlust gesprochen.

"Es bricht mir das Herz. Es gibt keine Worte, um zu beschreiben, was wir in den letzten Tagen durchgemacht haben. Wir leben von Stunde zu Stunde und versuchen nach vorne zu schauen", zitiert das "Wall Street Journal" die Oscar-Preisträgerin im Rahmen eines Promo-Interviews für ihren neuen HBO-Film "The Normal Heart". 

 

Warum war Julia nicht bei der Beerdigung?

Die Frage, warum Roberts die Beerdigung ihrer Schwester nicht besuchte, wurde allerdings nicht angesprochen. Die "Erin Brokovich"-Darstellerin erzählt ferner, sie und ihre Familie würden zusammen meditieren, um über den Tod hinwegzukommen.

 

 

Im Schatten von "Pretty Woman"

Julia Roberts gelang als "Pretty Woman" 1990 der Durchbruch: Während sie in Hollywood eine Traumkarriere hinlegte und heute zu den bestbezahltesten Schauspielerinnen der Welt gehört, lebte ihre Schwester Nancy stets im Schatten ihrer großen Schwester. 

Auf Twitter war die ehemalige Produktionsassistenten bis kurz vor ihrem Tod aktiv und scheute nicht davor zurück, Julia öffentlich schlecht dastehen zu lassen.

"'America's Sweetheart' ist eine Bitch"

Am 19. Januar erst schrieb sie, wie die "Daily Mail" berichtet: "Meine Schwester sagte, dass sie mit all ihren Freunden und Fans keine weitere Liebe mehr braucht. Nur damit ihr es alle wisst: 'America's Sweetheart' ist eine Bitch". Der Post ist mittlerweile nicht mehr auf ihrer Seite zu finden.

Doch es waren nicht die einzigen verletzenden Worte, die die Schauspielerin im Nachhinein besonders hart treffen könnten. Weiterhin soll sie geschrieben haben: "Willst du von so einem bösen Menschen Fan sein? Sie ist nicht mal eine gute Schauspielerin. Glücklich, dass du es dir total mit mir verscherzt hast?" 

Kurz danach folgte ein Eintrag, der die Situation zumindest im Ansatz entschärfen sollte: "Ich muss zugeben, dass ich vielleicht zu weit gegangen bin. Aber ich war noch nie so wütend in meinem Leben. Ich bin eigentlich eine lässige, friedliche Person."