Nach Nazi-Vorwürfen - Jetzt zeigt Heino Jan Delay an!

Riesen-Zoff zwischen den Musikern nach einem Interview

Nachdem Jan Delay (37, "St. Pauli") Heino, 75, diese Woche in einem Interview als "Nazi" bezeichnet hatte, wehrt der Volksmusiker sich nun mit allen Mitteln. Sein Rechtsanwalt bestätigte gegenüber der "Bild"-Zeitung: "Wir haben gegen Jan Delay Strafanzeige wegen des Verdachts der Beleidigung, übler Nachrede und Verleumdung gestellt."

Weiter erklärte der Jurist: "Außerdem fordern wir die Abgabe einer Unterlassungserklärung sowie eine Geldentschädigung, die Heino spenden wird."

"Eine Unverschämtheit"

Der 75-jährige Schlagersänger fühlt sich zutiefst verletzt von den Vorwürfen, die er diese Woche in der Presse lesen musste: "Ich bin in meinem Leben ja schon viel beschimpft und beleidigt worden, aber was sich dieser Herr herausnimmt, ist eine Unverschämtheit. Ich habe meinen Rechtsanwalt beauftragt, mit allen rechtlichen Mitteln gegen Herrn Delay vorzugehen."

Jan Delay erobert heute mit seinem neuen Rock-Album "Hammer & Michel" Platz 1 der deutschen Albumcharts. Im Rahmen eines Interviews mit "DiePresse" hatte sich Delay diese Woche dazu geäußert, dass Heino sich einst mit Rammstein auf die Bühne stellte, um Popsongs neu zu interpretieren.

"Das ist ein Nazi"

Dazu Delay: "Das war wirklich schlimm. Wir haben extra nichts gesagt, weil wir ihm kein Forum geben wollten. Alle sagten plötzlich: Ist doch lustig, ist doch Heino. Nee, das ist ein Nazi. Das vergessen die meisten Leute, wenn die Leute über Heino reden. Der Typ hat in Südafrika während der Apartheid im Sun City gesungen. Und sein Repertoire: ,Schwarzbraun ist die Haselnuss', Soldatenlieder... Es ist schrecklich, wenn so jemand einen Song von dir singt."

Unter den Popsongs war auch der Song "Liebes Lied" von Jan Delays Hip-Hop-Crew Absolute Beginner.

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