Helene Fischer - Verstoß gegen Menschenrechte?

Dozent fordert Fischer-Verbot an Stuttgarter Uni

Die Single der Schlager-Prinzessin Helene Fischer, 29, "Atemlos durch die Nacht", steht zurzeit auf Platz vier der deutschen Charts und ist ein Ohrwurm der Nation. Doch an der Hochschule für Medien in Stuttgart kann und will man den Song nicht mehr hören. Ein Dozent forderte über die Facebook-Seite der Uni ein offizielles Fischer-Verbot und löste damit einen Shitstorm aus!

Hass auf Helene

Helene Fischer ist im Moment super erfolgreich und eigentlich als Everybody's Darling bekannt. Doch Marc Jakob, Dozent der Hochschule für Medien in Stuttgart, ist kein Fan des Schlager-Sternchens. Er forderte die Studierenden via Facebook auf, das Abspielen von Helene-Fischer-Songs in allen Räumen der Hochschule zu unterlassen. Hass auf Helene - warum nur?

"Verstoß gegen den guten Geschmack"

In dem Beitrag witzelte er: "Liebe Studierende! Auch an dieser Stelle nochmals der Hinweis: Das Abspielen von Liedern der Interpretin "Helene Fischer" in den Räumen der HdM verstößt nicht nur gegen die Hausordnung der Hochschule der Medien (§3, Absatz 2/14), sondern auch gegen die Europäische Menschenrechtskonvention (Art. 3) sowie gegen den guten Geschmack!"

Bei Facebook wurde der Beitrag in kürzester Zeit über 500 Mal geteilt und geliked. Die Meinungen zur Fischer-freien-Uni gehen weit auseinander.  "Helene-Hater" unterstützen das Verbot - ihre Fans zeigen sich hingegen empört und unterstellen dem Dozenten "Interoleranz und Spießigkeit".

Alles nur ein Spaß?

Dass sein Post für so viel Aufregung sorgt, hätte sich Marc Jakob nie vorstellen können. Kommt jetzt ein Rückzug? Inzwischen entschuldigte er sich offiziell bei der Sängerin: "Dass der Post solche Kreise zieht, hätte niemand von uns gedacht... Liebe Helene - es war nicht persönlich gemeint".

Die Schlager-Queen hat sich bis jetzt noch nicht zu der Entschuldigung geäußert.

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