Rassismus-Skandal in der NBA - Obama schaltet sich ein

Auch Promis wie Snoop Dogg verurteilen Donald Sterlings Aussagen

Es ist ein großer Skandal, der sich gerade in den Vereinigten Staaten abspielt. Grund dafür sind rassistische Äußerungen innerhalb der NBA, der amerikanischen Basketball-Profiliga. So sollen die Beleidigungen von Donald Sterling, 80, der gleichzeitig der Besitzer der „Los Angeles Clippers“ ist, auf einem Tonband zu hören sein. Nun melden sich mehrere Promis zu Wort, darunter auch US-Präsident Barack Obama, 52. 

Was man da hört, verschlägt einem glatt die Sprache. „TMZ“ hat jetzt die Audio-Aufnahmen veröffentlicht, auf denen der Club-Besitzer mit seiner Freundin V. Stiviano, die Mexikanerin ist, diskutiert und ihr folgende Punkte vorwirft:

„Es nervt mich sehr, dass du dich mit Schwarzen solidarisierst. Muss das sein?“ 

„Du kannst mit ihnen (Schwarze) schlafen. Das Einzige, worum ich dich bitte, ist, sie nicht zu meinen Spielen mitzubringen.“

„Zeig dich nicht mit ihnen auf deinem verdammten Instagram-Profil.“

Obama schaltet sich ein

Bereits im Vorfeld wurde Sterling häufig mit rassistischen Äußerungen in Verbindung gebracht. Obama missbilligt den Vorfall mit folgenden Worten: „Wenn ignorante Menschen ihre Ignoranz zur Schau stellen wollen, musst du nichts machen, außer sie reden zu lassen.“

Auch Promis wie Snoop Dogg, 42, fühlen sich gekränkt. „Du rassistisches Stück Sch…e“, so der Rapper. Lil Wayne, 31, dagegen würde kündigen, wäre er ein Spieler bei den „Clippers“. 

Sterling selbst behauptet, kein Rassist zu sein. Wie das Tape allerdings an die Öffentlichkeit gelang, ist bisher nicht ganz geklärt. Angeblich soll es seine eigene Freundin gewesen sein, die sich so an Sterlings Familie rächen wollte.